Am Donnerstag, 24. Januar, nahmen die Leistungskurse Sozialwissenschaften der Jahrgänge Q1 und Q2 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen erstmals an einem „Konfliktplanspiel“ der Bundeswehr teil. 
Die Schülerinnen und Schüler schlüpften hierbei in verschiedenste Rollen: Benötigt wurden ein UN-Generalsekretär nebst Stellvertretung, je zwei Regierungsvertreter der beteiligten Länder und die „Weltpresse“: Während die Journalisten die genauen Beobachter gaben und sich nicht scheuten, nach Statements immer mal wieder kritisch nachzuhaken, traten die übrigen Akteure an, um unter sicherheitspolitischen Maßgaben eine Lösung für den Syrien-Konflikt zu finden. 

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Die Schülerinnen und Schüler mussten dabei in ihren Rollen agieren, ihre Interessen in einem Eingangsstatement vor der UN-Generalversammlung formulieren und anschließend in Verhandlungen miteinander treten. Alles folgte streng nach ‚offiziellem‘ Protokoll, um das Geschehen möglichst realistisch simulieren zu können.
Auf einer Konfliktlandkarte wurden nach den Verhandlungen „Spielsteine“ platziert, die die ausgehandelte Strategie im Syrienkonflikt symbolisierten. In einer Abschlussrunde mussten die Akteure in einem weiteren Statement Bilanz ziehen und deutlich machen, ob sie zufrieden mit dem Erreichten gewesen sind und sich erneut den kritischen Fragen der „Weltpresse“ stellen.
Roman Herrmann, Jugendoffizier der Bundeswehr, der die Tagesveranstaltung leitete, betonte, dass es besonders wichtig sei, dass die Schülerinnen und Schüler verstünden, wie schwer es tatsächlich sei, einen Konsens zu finden, wenn so viele unterschiedliche Interessen aufeinanderstoßen. Roman Hermann lobte die Schülerinnen und Schüler für ihre Herangehensweise, ihr Verhandlungsgeschick und die Ergebnisse.

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Schüler Jonas Sandmann, dem die Rolle des US-Präsidenten zuteil wurde, zeigte sich angetan: „Es ist schon alles sehr realistisch – diese Art des Lernens macht ein so komplexes Thema wie den Syrienkonflikt durch die Rollenübernahme viel greifbarer.“

 

 

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An diesem Freitag wird Frank Pätzold seinen letzten Rundgang durch das Schulgebäude des Städtischen Gymnasiums Bergkamen machen, die Alarmanlage scharf schalten, das Licht löschen und die Türen verschließen. Dann macht der Hausmeister „Feierabend“, startet ins Wochenende und ab Montag in den wohlverdienten Ruhestand.

Am 1. April 1988 trat Frank Pätzold seinen Dienst am Städtischen Gymnasium Bergkamen an, zuvor arbeitete er als Elektriker im Kraftwerk Heil. Fast 31 Jahre lang war er morgens gegen sieben Uhr der Erste, der die Schule betrat und abends der Letzte, der noch einmal nach dem Rechten schaute. Dazwischen gab es täglich viel zu tun: Die Haustechnik musste in Schuss gehalten, kleinere wie größere Reparaturen erledigt und Veranstaltungen vorbereitet und begleitet werden. Die Achtung von Schulleitung, Kollegium und Schülerschaft war ihm stets gewiss, denn Frank Pätzold legte immer besonderen Wert auf ein vernünftiges und faires Miteinander, Zuverlässigkeit, Höflichkeit, Toleranz und gegenseitigen Respekt – diese Werte lebte er vor und vermittelte er - gerne auch mal mit Nachdruck und das perfekt eingeübt:  Erst ein strenger Blick, dann ein„Hömma!“, dann ein verschmitztes Lächeln: „Ich wollte nie nur der ‚böse‘ Hausmeister sein“, stellt Frank Pätzold klar. Er habe sich immer auch als Freund und Helfer gesehen. „Ich habe immer versucht, auch den Kindern und Jugendlichen zu helfen, wenn es mal ein Problem gab“, betont der heute 63-jährige. Wenn mal ein Fahrradschloss geknackt werden musste, oder ein Streit zu schlichten war – „ich habe gerne geholfen, auch mal, um den ersten Dampf aus scheinbar verzwickten Situationen zu nehmen“, erklärt er. Die Kinder und Jugendlichen haben das verstanden, ihn schätzen und lieben gelernt.

 

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Das allgemeine Schulleben, das Miteinander auf allen Ebenen, der Trubel, das viele Lachen in den Pausen, auf den Fluren, das werde ihm fehlen: „Ich habe die Zusammenarbeit immer als sehr angenehm empfunden. Ich kann auch sagen, dass sich das über die ganzen Jahre nicht verändert hat“, findet Frank Pätzold.

Ab Montag beginnt nun ganz offiziell ein neuer Lebensabschnitt, mit mehr Freiraum und Freizeit für gemeinsame Aktivitäten mit seiner Frau Marlis, die 28 Jahre als Sekretärin der Schule gearbeitet hat und bereits im Ruhestand ist, den Kindern und Enkelkindern.

Dem neuen Hausmeister, Markus Gerken, hat er bereits alles gezeigt und ihm den Weg bereitet. „Ich habe stets ein offenes Ohr für Fragen. Kontrollgänge werde ich aber ganz sicher nicht machen, auch wenn ich nebenan wohnen bleibe“, verspricht Frank Pätzold lachend.

Und wie sieht Tag eins im Ruhestand aus? „Ich werde einfach mal bis 9 Uhr schlafen und dann mit meiner Frau frühstücken gehen“.


Sehr hohen Zuspruch fand der Tag der offenen Tür des Städtischen Gymnasiums Bergkamen
am Samstag, 19. Januar, Eltern und interessierte Viertklässlerinnen und Viertklässler nahmen
die Schule ganz genau unter die Lupe.
Von Katja Burgemeister, bergkamen-infoblog.de

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Da blieb selbst manchen Eltern die Sprache weg. Warum der Schokokuss unter der Glocke zu
bombastischer Größe anschwillt, blieb vielen ein Rätsel. Wie ein 3D-Drucker funktioniert, ein
Lego-Roboter programmiert wird, das Morse-Alphabet aufgebaut ist und die Farbe aus dem
Faden herausgeholt wird: Das alles war auch für diejenigen beim Tag der offenen Tür im
Gymnasium oft ein unbekanntes Feld, die längst das Abitur in der Tasche hatten.
Eltern und potenzielle künftige Schüler wollten am Samstag aber nicht nur herausfinden,
was alles auf dem gymnasialen Lehrplan stand. Den meisten der vielen Besucher war am
wichtigsten, „wie das Klima an unserer Schule ist, das Miteinander und alles, was neben dem
Unterricht unsere Schule ausmacht“, schildert Schulleiterin Bärbel Heidenreich. Die
Umstellung auf G9 verbunden mit dem dann erhofften abgemilderten Leistungsdruck,
digitale Ausstattung und Medienangebot: auch das beschäftigt vor allem die Eltern.
Die Schülerinnen und Schüler genossen dagegen die Möglichkeit, ihrer Neugierde freien Lauf
zu lassen. Denn überall konnte jeder ausprobieren, was ihn gerade faszinierte. Egal ob es
sich dabei um das russische Alphabet, Natronlauge und Salzsäure oder das Innenleben der pflanzlichen Zellen handelte: Vor allem Entdeckergeist war an diesem Vormittag gefragt. Da holte mancher zum ersten Mal in seinem Leben mit zusammengepressten Lippen beeindruckende Töne aus einer Trompete heraus oder entpuppte sich als besonders talentiert beim Surfen im Internet. Screenshot 2019 01 23 at 09.47.27Wer beim Elternabend noch nicht alle Fragen geklärt hatte, konnte sich in den Klassenräumen ein zusätzliches Bild verschaffen. Der eine wollte herausfinden, ob sein Kind hier gemeinsam mit Freunden die weiterführende Schule besuchen kann. Der andere
Elternteil konzentrierte sich auf die Unterrichtsangebote. Das Gymnasium selbst wird vor
allem mit der WLAN-Aufrüstung beschäftigt sein, bis die neuen Schüler im nächsten
Schuljahr dazustoßen. Denn in vielen Fächern spielt eine schnelle und vor allem
leistungsstarke Anbindung inzwischen eine große Rolle – angefangen von der Erdkunde bis
hin zum Kunstunterricht. „Wir hoffen auch, dass mit G9 die Angebote der Arbeitsgemeinschaften jenseits des Stundenplans wieder stärker auch bei den Schülerinnen und Schüler in den Fokus rücken, denn die sind wichtig für die persönliche Entwicklung“, so Bärbel Heidenreich. „Außerdem hoffen wir, dass die Gelder aus dem Digitalpakt endlich zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Tag der offenen Tür
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LOGOAm Donnerstag, 24. Januar, nehmen die Leistungskurse Sozialwissenschaften der Jahrgänge Q1 und Q2 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen erstmals an einem „Konfliktplanspiel“ der Bundeswehr teil. Geleitet wird die Veranstaltung von Hauptmann Roman Hermann, Referent für Sicherheitspolitik der Jugendoffiziere Münster.

Die Schülerinnen und Schüler nehmen hierbei verschiedenste Rollen von Politikern, Ländervertretern, der Vereinten Nationen, der Medien und der Konfliktparteien ein, um unter sicherheitspolitischen Maßgaben eine Lösung für den Syrien-Konflikt zu finden. Die Schülerinnen und Schüler müssen in ihren Rollen agieren, Interessen formulieren, Reden halten, miteinander verhandeln und zusammenzuarbeiten, um eine Lösung herbeizuführen.
Im Vorfeld besuchte Referent Roman Herrmann die Schülergruppen bereits, um die aus dem Unterricht bekannten Inhalte rund um die Vereinte Nationen, die Bundeswehr und die Ursachen des Syrien-Konfliktes zu vertiefen, um so die nötigen Vorbereitungen für das Planspiel zu treffen.

Die Veranstaltung beginnt um 8.10 Uhr im PZ der Schule und endet gegen 14.30 Uhr.

 Xenia Konn hat den Vorlesewettbewerb der weiterführenden Schulen der Stadt Bergkamen gewonnen. Die Schulsiegerin des Städtischen Gymnasiums überzeugte die Jury in der Stadtbibliothek mit ihren Vorlesekünsten aus Cornelia Funkes „Die wilden Hühner“. Den dritten Rang belegte Daria Horstich vom SGB.

 

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Foto: Die Aufnahme zeigt die Siegerinnen der weiterführenden Schulen beim Stadtwettbewerb im Vorlesen in der Stadtbibliothek Bergkamen. Xenia Konn (2.v.r.) vom Gymnasium gewann und vertritt das SGB nun auf Kreisebene. Daria Horstich (3.v.r.) wurde Dritte. Foto: Lages/SGB