Screenshot 2019 06 06 at 12.17.3950 Jahre Bachkreis Bergkamen: Jubiläumskonzert am Samstag, 15. Juni in der Konzertaula Kamen

Der Bachkreis Bergkamen feiert seinen 50. Geburtstag mit einem großen Jubiläumskonzert. Das Geburtstagskonzert findet am Samstag, 15. Juni, 16 Uhr in der Konzertaula Kamen statt. Die Schirmherrschaft übernimmt Bürgermeister Roland Schäfer.

Als Gast empfangen die Bachkreis-Musikerinnen und Musiker des Städtischen Gymnasiums Bergkamen das Partner-Orchester aus Westerstede. Dazu lädt der Bachkreis herzlich ein, der Eintritt ist frei.


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Am Mittwoch, 12. Juni, ist das Team von „Crash Kurs NRW“ der Polizei erneut
zu Gast am Städtischen Gymnasium Bergkamen. Ab 10 bis ca. 11.15 Uhr werden
den Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs EF des SGB sowie des zehnten
Jahrgangs der Freiherr-vom-Stein-Realschule eindringlich die Gefahren zu
schnellen Fahrens aufgezeigt.
In NRW ereignen sich laut einem Bericht der Polizei pro Jahr 550.000
Verkehrsunfälle, über 600 Menschen kommen dabei ums Leben. Unter den
Verursachern ist eine überproportional hohe Anzahl Jugendlicher zu
verzeichnen. Um den Schülerinnen und Schülern die Gefahren im Straßenverkehr
aufzuzeigen und vor allem deutlich zu machen, welche Folgen drohen, wurde
der „Crash Kurs NRW“ vom Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes
NRW ins Leben gerufen. Bei der Veranstaltung, die es bereits seit 2010 gibt,
berichten Polizisten, Feuerwehrleute, Notfallseelsorger, Notärzte,
Verkehrsunfallopfer oder deren Angehörige schonungslos und realitätsgetreu
von ihren Erfahrungen. Ziel ist es, den jungen Teilnehmern ein
realitätsnahes Gefahrenbewusstsein zu schaffen und dauerhafte, positive
Verhaltensänderungen zu bewirken.

 

Ihre Ansprechpartner vor Ort sind Maria von dem Berge, Ulrich Brötz (SGB)
und POK Ingo Wienecke (Verkehrssicherheitsberater, Kreispolizeibehörde Unna)



Screenshot 2019 05 28 at 16.20.17Besuch aus Berlin erhält das Städtische Gymnasium Bergkamen am Dienstag, 28. Mai. Bereits zum fünften Mal wird die Fachschaft Politik/Wirtschaft & Sozialwissenschaften den Zeitzeugen des SED-Regimes, Rainer Dellmuth, begrüßen. Er wird diesmal besonderes Augenmerk auf die Entwicklungen rund um den Mauerfall und die Wiedervereinigung in den vergangenen drei Jahrzehnten legen.
 30 Jahre nach dem Mauerfall:  Ist eine Aufarbeitung der SED-Diktatur im vereinigten Deutschland gelungen und welche Bedrohung unserer Freiheit gibt es durch Rechts- und Linksextremisten im heutigen Europa? So lautet das Thema der Vortrags- und Diskussionsrunden. Finanziert und gefördert wird der Besuch durch die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Fördervereine des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Die Veranstaltungsleitung übernimmt Nina Rotermund von der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Der Berliner Rainer Dellmuth saß als Jugendlicher und junger Erwachsener insgesamt drei Jahre in verschiedenen Gefängnissen des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) in der ehemaligen DDR. Der Vorwurf damals: „Versuchter, unerlaubter Grenzübertritt“ und Verdacht auf „staatsgefährdende Hetze“.
Heute engagiert sich der 70-jährige u.a. als freier Mitarbeiter in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (ehemaliges Untersuchungsgefängnis der Stasi), als Referent an weiterführenden Schulen und Universitäten und als Schauspieler.
Beim Besuch am SGB wird er verschiedenen Kursen der Mittel- und Oberstufe von seinen Erlebnissen berichten und mit den Schülerinnen und Schülern u.a. über die Wichtigkeit einer funktionierenden Demokratie diskutieren. Er weiß aus eigener Erfahrung: „Das Leben in einer Demokratie ist nicht selbstverständlich“. 

 

Die Aufnahme zeigt Rainer Dellmuth im Stasi-Untersuchungsgefängnis Berlin-Hohenschönhausen. Dort arbeitet er als Zeitzeuge und führte Schülerinnen und Schüler des SGB während der Berlin-Fahrt im Januar 2019 durch die Gedenkstätte. Foto: Fahling/SGB



Rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich am Freitag auf ins Wahlbüro der „U-18-Europa-Wahl“ in Raum B104 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Aus allen Jahrgängen war es den Kindern und Jugendlichen ein Bedürfnis durch die Abgabe ihrer Stimme ein klares Zeichen für Europa und die Demokratie zu setzen. Gut 60 Prozent Wahlbeteiligung sind bemerkenswert, bedenkt man, dass bereits ab Klasse fünf mitgewählt werden durfte. Zum Vergleich: Deutschlandweit gingen 2014 47,9 % zur Wahl, EU-weit sogar nur  43,1 %.
Besonders überzeugen konnte die jungen Wählerinnen und Wähler des Gymnasiums die Partei Die GRÜNEN, die mit 30,09 % die meisten Stimmen erhielt. Die SPD kam auf 21,3 %, es folgten die LINKE (9,03 %), die CDU und die FDP (je 6,94 %), die AfD erhielt 5,09 %. Auf die Tierschutzpartei fielen 3,94 % der Stimmen.
Das „U18-Wahllokal“ wurde von Rene Puttler, Jugendreferent der evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde, von 9 Uhr bis 13.30 Uhr, in Raum B104 geleitet und betreut. Tatkräftig unterstützte auch Nele Krabs das Projekt, Abiturientin im Jahr 2018 und aktuell Absolventin eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in der Gemeinde. „Im Namen der Schule bedanken wir uns ganz herzlich für dieses Engagement“, freute sich Schulleiterin Bärbel Heidenreich über die Initiative der evangelischen Kirchengemeinde und die starke Wahlbeteiligung aus der Schülerschaft. 
Die Schülerinnen und Schüler erhielten dort die Möglichkeit ihre Wahl auf einem entsprechenden Stimmzettel zu treffen. Wahlberechtigt war jede/r Anwesende unter 18 Jahren. Bewusst wurde auf eine Altersbeschränkung nach unten verzichtet – es galt das Prinzip der Freiwilligkeit. Einzige Bedingung: Gewählt muss von den Kindern und Jugendlichen selbst.
Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs Q2 waren indes nicht mehr wahlberechtigt, dürfen dafür aber zum Großteil am Sonntag, 26. Mai, als Erstwählerinnen und Erstwähler bei der Europa-Wahl ganz offiziell ihre Stimmen abgeben. 
Organisiert und getragen wird die U18-Initiative vom Deutschen Kinderhilfswerk, dem Deutschen Bundesjugendring, den Landesjugendringen, vielen Jugendverbänden und dem Berliner U18-Netzwerk. Gefördert wird U18 zur Europawahl 2019 auf Bundesebene durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Bundeszentrale für Politische Bildung.
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Die Aufnahme zeigt die ersten Schülerinnen und Schüler bei der U18-Europawahl im „Wahlbüro“ im Städtischen Gymnasium Bergkamen. Foto: Groesdonk/SGB


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Voller Einsatz für den Umweltschutz: Über sechs Tonnen Elektroschrott sammelten die
Bergkamener Bürgerinnen und Bürger und lieferten diesen beim „Earth Day“ am
Wertstoffhof zur fachgerechten Entsorgung und Weiterverarbeitung ab. Die Sammelaktion
wurde wieder von SIMS Recycling Solutions und der GWA organisiert und bescherte unserer
Schule nun einen Scheck über 2500 Euro.
Zu Gast bei Bürgermeister Roland Schäfer im Bergkamener Rathaus nahm Schulleiterin
Bärbel Heidenreich nun den Scheck aus den Händen von SIMS-Geschäftsführer Marc
Affhüpper und GWA-Prokurist Benedikt Stapper entgegen.
Auch unsere Schülerinnen und Schüler packten im Vorfeld der Sammelaktion kräftig mit an
und sortierten mithilfe des Hausmeisters ausgediente Elektrogeräte, die fast einen gesamten
LKW füllten.Screenshot 2019 05 22 at 15.04.25
Eine Idee für die Verwendung der Spendensumme hat Schulleiterin Bärbel Heidenreich
bereits vorlegt: Das Geld soll nach dem Okay der Schulkonferenz sinnvoll in die weitere
Schulhofgestaltung investiert werden, die „Mini-SV“, die Schülervertretung der 5. und 6.
Klasse, hat dafür bereits überzeugende Pläne geschmiedet.
Das seit 2012 durchgeführte Elektroschrott-Sammelprojekt von SIMS und GWA avancierte zu
einem tollen Erfolg – in den letzten Jahren erhielten auch die anderen Schulen und
Kindergärten der Stadt Gelder durch die Sammelaktion des Unternehmens – diesmal war
unsere Schule wieder an der Reihe. Im kommenden Jahr soll das Projekt seine Fortsetzung
finden.

Die obige Aufnahme zeigt Bürgermeister Roland Schäfer, Schulleiterin Bärbel Heidenreich, SIMS-
Geschäftsführer Marc Affüpper und GWA-Prokurist Benedikt Stapper bei der
Spendenübergabe im Bergkamener Rathaus.

Foto: Stadt Bergkamen