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Bereits zum siebten Mal veranstaltet die AG Antirassismus am Samstag, 2. März,ein Konzert in Verbindung mit politischer Bildung. 
Wie bei den letzten Veranstaltungen dieser Art findet auch „Radau gegen Rechts 7“ in Kooperation mit und im Jugendkulturcafé (JKC) in der Poststraße 20 in Kamen statt. Das Programm beginnt um 19 Uhr mit einem Vortrag der Rechtsanwältin Lisa Grüter zum Thema „Das neue Polizeigesetz in NRW – Notwendige Reaktion auf die Herausforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft oder Frontalangriff auf demokratische Grundwerte “. Im Anschluss daran soll es noch die Möglichkeit zur Diskussion geben. 
Zum Abschluss gibt es ab 21 Uhr wie immer beim „Radau gegen Rechts“ noch Livemusik, wobei zuerst Maria Dinh, eine junge Dortmunder Sängerin, auftreten wird, bevor Rasputin Douglas, ein Singer/Songwriter aus Bergkamen überleitet zu „Nuage und das Bassorchester“. Diese mittlerweile überregional bekannte Postpunk/New Wave Band sorgt dann für einen runden Abschluss des Abends. Der Eintritt ist frei!

Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Die Veranstalter behalten sich vor von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen."

Ihr Ansprechpartner vor Ort ist AG-Leiter Jan Groesdonk.



„Wie die Propheten wollten wir ein bisschen mehr Gerechtigkeit.“, erzählt Lara. Es war eine besondere Unterrichtsstunde, denn die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a/b des Städtischen Gymnasiums Bergkamen erhielten jetzt im Religionsunterricht Besuch von der Schulleiterin Bärbel Heidenreich. In den letzten Wochen sammelten die Kinder eigenhändig 18.785 Plastikdeckel und warben für die Aktion „Deckel gegen Polio - 500 Deckel für ein Leben ohne Polio!“, wodurch Polio-Impfungen für Kinder in benachteiligten Ländern durch den Rotary-Club finanziert werden. Zum Abschluss dieser Sammelaktion ließ sich die Schulleiterin nun berichten, wie es gelaufen ist. Ob sie mit so einem Erfolg gerechnet hätten, wollte Bärbel Heidenreich wissen. „Nein! Wir dachten, es werden vielleicht drei, vier Impfungen, jetzt sind es fast 37!". Aber die Schülerinnen und Schüler berichteten auch, dass sie überrascht waren, wer alles mithalf und sich engagierte: Nicht nur andere Klassen, auch Lehrer und Lehrerinnen und durch die Werbung am vergangenen Elternsprechtag sogar einige Außenstehende aus der Nachbarschaft. Joelina schraubte sogar einen ganzen Samstagnachmittag im Getränkemarkt Deckel ab und erhielt dabei für die Aktion die volle Unterstützung der Inhaber.
Mit welchem Eifer die Siebtklässler sich mit dem Thema Kinderlähmung auseinandersetzten, zeigte sich auch, als Bärbel Heidenreich von einer ihrer Klassenkameradinnen erzählte, die Kinderlähmung hatte, und die Gruppe direkt über die heutige Verbreitung der Krankheit und deren Folgen für die Betroffenen berichten konnte.
Wichtig ist den Klassen 7a/b abschließend noch zu sagen: „Danke an alle, die mitgeholfen haben!“

 

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Die Aufnahme zeigt Schulleiterin Bärbel Heidenreich (links) mit den Schülerinnen und Schülern des evangelischen Religionsunterrichts der Klassen 7a und 7b, die die Deckelsammelaktion maßgeblich gestalteten.                                                      Foto: Koschnick/SGB

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Am Städtischen Gymnasium Bergkamen hebt sich am Freitag und Samstag, 22. und 23. Februar, erneut der Vorhang für einen unterhaltsamen Theaterabend. Um 19.30 Uhr werden die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs Q2 das heitere Kriminalstück „Leben sie noch? Oder erben wir schon?“ im PZ aufführen.

Der ältliche, wohlhabende Horst lädt die Familie zu seiner Verlobung ein, denn er möchte demnächst die viel jüngere und attraktive Russin Natascha heiraten. Doch die Freude hält sich bei den Eingeladenen in Grenzen, denn nun müssen sie um ihr wohlverdientes Erbe bangen. Um das Schlimmste zu verhindern trudeln daraufhin schrille Figuren in seinem Landhaus ein: eine Emanze, eine graue Maus, eine Professorin mit zwei frechen Töchtern, ein Macho-Barbesitzer und nicht zuletzt ein Pantoffelheld mit Alkoholproblemen, einer fiesen Frau und albernen Töchtern. Dem munteren Treiben setzt dann der bereits im Haus auf Horsts Kosten lebende Transvestit ,,Die Dirk“ die Krone auf. Alle wollen Horst beerben und somit an seine Bücher, Pferde und sein Landhaus gelangen. Der Sherry fließt in Strömen, geheime Intrigen werden geschmiedet und Bündnisse eingegangen. Plötzlich taucht auch noch ein anscheinend psychisch labiler Magier auf. Nun liegt es an Polizist Hugo, Licht ins Chaos zu bringen.

Das humorvolle Stück wurde von Barbara Peters geschrieben und will mit seinen skurrilen Figuren und den vielen unerwarteten Wendung dem Publikum die Freudentränen in die Augen treiben. Somit ist das diesjährige Theaterstück des Kurses das Gegenteil zur eher ernsten und nachdenklich stimmenden Aufführung des Vorjahres.

Karten zum Preis von fünf Euro gibt es seit Mittwoch, 13. Februar, im Vorverkauf im Sekretariat des Städtischen Gymnasiums und natürlich an der Abendkasse.



„Debattieren heißt: Stellung beziehen, Gründe nennen, Kritik vortragen – gegen- und miteinander“ – gute Debatten seien eine Voraussetzung für lebendige Demokratie, so heißt es auf der Webseite des Wettbewerbs „Jugend debattiert“, der am Städtischen Gymnasium Bergkamen seit Jahren fester Bestandteil des Deutschunterrichts der neunten Klassen ist. Deutschlandweit trainieren jedes Jahr mehr als 135.000 Jugendliche die hohe Kunst der Debatte.
Die Schülerinnen und Schüler üben das Debattieren zunächst zu unterschiedlichen Themen im Klassenverband, küren dann in einem ersten Wettbewerb die jeweiligen Klassensieger. Beim Schulentscheid treten die Besten aus jeder Klasse noch einmal an, um sich in drei Runden im Finale um ein Ticket für die Regionalrunde zu bewerben.
Für die Klasse 9a gingen Alexander Poggemann und Emilia Kossert, für die 9d Kai Böttcher und Mikail Kahraman sowie für die 9e Carolin Müller und Sinem Aladag ins Rennen.
Jeder musste nach Losverfahren einmal die Pro- und einmal die Contra-Seite übernehmen. Das Jurorenteam Katrin Echtermann, Monja Schottstädt und Matthias Gawlick verteilten Punkte in den Bereichen Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.
Die wohl interessanteste und spannendste Debatte entbrannte zur Frage, ob das Aufräumen, der so genannte „Pickdienst“, der Klassen fünf bis neun neben dem Schulhof fortan auch auf die Mensa ausgeweitet werden sollte. Eine Frage, die schon im Kollegium lebhaft diskutiert wurde.
Die meisten Punkte erreichten Sinem Aladag (9e) und Emilia Kossert (9a), die nun ihre Debattierkünste auf dem Regionalentscheid Ende Februar in Hamm präsentieren werden.

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Die Aufnahme zeigt die Klassensieger beim Schulentscheid des SGB. Von links: Mikail Kahraman, Kai Böttcher, Sinem Aladag, Carolin Müller, Emilia Kossert und Alexander Poggemann. Sinem und Emilia gewannen und vertreten die Schule nun beim Regionalentscheid in Hamm am Ende des Monats.             Foto: Echtermann/SGB

Seit Anfang Februar hat das Städtische Gymnasium Bergkamen offiziell einen neuen Hausmeister: Markus Gerken folgt auf Frank Pätzold, der sich nach 31 Jahren Ende Januar in den Ruhestand verabschiedet hatte. Gerkens erster Eindruck seiner neuen Arbeitsstelle ist durchweg positiv.

„Ich bin super aufgenommen worden, sowohl vom Kollegium als auch von den Schülerinnen und Schülern“, freut sich der 52-jährige über die schnelle Integration. Nach einer gemeinsamen „Übergabe“-Woche hat Gerken nun allein die Verantwortung für die Gebäude des SGB übernommen. „Ich bin Frank Pätzold sehr dankbar. Er hat mir alles gezeigt und erklärt, er hat eine super Übergabe gemacht“, bedankt sich Gerken bei seinem Vorgänger. Er müsse sich natürlich noch weiter einarbeiten, die Technik in den Gebäudeteilen sei schon etwas komplizierter, aber er gewöhne sich langsam ein. „31 Jahre Erfahrung holt man ja schließlich nicht in einigen Tagen auf“, findet Markus Gerken.

Und was sollte man unbedingt über den neuen Hausmeister wissen? „Ich bin eigentlich immer gut drauf, niemand sollte Scheu haben, mich anzusprechen, egal, um was es geht. Ich helfe gern und habe immer ein offenes Ohr für die Kids und die Kollegen.“ Das weiß die Schulgemeinde bereits zu schätzen, denn die ersten „Einsätze“ hat Markus Gerken bereits erfolgreich beendet.

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Die Aufnahme zeigt Markus Gerken im Hausmeisterbüro des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Foto: Fahling/SGB