Auch in diesem Jahr nimmt die AG „Amnesty SGB“ unter der Leitung von Nina Weber bereits zum dritten Mal am Briefmarathon der Hilfsorganisation Amnesty International teil, die rund um den „Tag der Menschenrechte“ am 10. Dezember mit möglichst vielen Protestbriefen unter dem Motto „Schreib für die Freiheit!“ für Menschen in Not und Unfreiheit kämpfen will. Dafür bezogen die AG-Mitglieder in den großen Pausen in der Mensa des SGB mit ihrem Stand Stellung, um wieder möglichst viele Schülerinnen und Schüler zum Mitmachen zu bewegen. In diesem Jahr entschieden sich die Schülerinnen und Schüler folgende zwei bewegende Fälle zu thematisieren:

1. Fall: Die Jugend Grassy Narrows, Kanada Die Grassy Narrows First Nation, ein indigenes Volk in Kanada, lebt in einem Gebiet in Ontario, das mit Quecksilber verseucht ist. Quecksilber wurde vor 50 Jahren mit offizieller Genehmigung in das Flusssystem eingeleitet. Die Folgen durch die Vergiftungen sind verheerend: Die Lebensgrundlage ist bedroht. Die Regierung hat ihr Versprechen (2017), die Umweltschäden zu beseitigen, nicht gehalten.

2. Fall: Marinel Sumook Ubaldo, Philippinen Der Taifun Yolanda zerstörte 2019 ihr Dorf Matarinao. Die philippinischen Behörden haben bisher noch nicht genug getan, um Lebensbedingungen der betroffenen Menschen zu verbessern. Seit dem Taifun setzt sich Marinel setzt für den Klimaschutz vor Ort ein.

Weitere Informationen zu den Fällen und zum Mitmachen beim Briefmarathon unter folgendem Link: Briefmarathon

 

AmnestyII

Gut gefüllt war die Mensa des Städtischen Gymnasiums Bergkamen beim traditionellen „Weihnachtskaffeetrinken“ des Mensavereins. Als kleines „Dankeschön“ für die Unterstützung durch die „Mensamütter“ und „Mensaväter“, die die Schulgemeinde täglich mit Speis und Trank versorgen, hat sich das gemeinsame weihnachtliche „Kaffeetrinken“ etabliert.

Das gemütliche Zusammensein wurde genutzt, um langjährige Mitglieder des Vereins zu ehren:  Für 10 Jahre ehrenamtliches Engagement erhielten Elke Orlowski, Nezahat Akbulut, Andrea Schulze-Frieling einen schmucken Blumenstrauß, Susanne Schneider gar für bereits 15 Jahre tatkräftige Unterstützung.

Erfreulich ist auch die personelle Entwicklung des Mensavereins. Mittlerweile konnten neue ehrenamtliche Kräfte gewonnen werden. Interessierte Neuzugänge sind jedoch weiterhin nötig und sehr herzlich willkommen.

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Die Aufnahme zeigt die geehrten „Mensamütter“. Von links: Elke Orlowski, Nezahat Akbulut, Andrea Schulze-Frieling (10 Jahre) und Sabine Schneider (15 Jahre). Sabine Freyermuth übernahm die Ehrung.                                                                      

Foto (mit freundlicher Genehmigung): Karin Hillebrand/Westfälischer Anzeiger, wa.de/lokales/bergkamen

Auch in diesem Schuljahr haben Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 8 und 9 im Rahmen der Projekttage Herzkissen für krebskranke Frauen genäht. Die 18 Schülerinnen und Schüler nähten an den zwei Tagen 80 Herzkissen. Diese wurden nun an den Herzkissenverein sowie an das Klinikum Lünen übergeben. Unterstützt wurde die Aktion vom Dortmunder Herzkissen e.V. sowie von der Bergkamener Filiale der Volksbank Kamen-Werne. Das Projekt, welches nun bereits zum vierten Mal stattgefunden hat, unterstützt das Lünener Klinikum. Die Herzkissen werden dort Frauen geschenkt, die eine Brustoperation hinter sich haben. Diese Kissen haben die Form eines Herzens mit „langen Ohren“. Diese Form ermöglicht eine Druckminderung an der Wunde und verhindert das Verrutschen des Kissens. Frau Breuer vom Klinikum Lünen sowie Frau Petersdorf von Herzkissen e.V. nahmen die Kissen jetzt im Städtischen Gymnasium Bergkamen entgegen und bedankten sich bei den Schülerinnen und Schülern sowie bei AG-Leiterin Anna Niggemeier.

 

 

Herzkissen

Die Aufnahme zeigt die fleißigen Näherinnen und Näher bei der Übergabe der Herzkissen.

Foto: Pytlinski/SGB

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Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass die Schüler des Gemeinsamen Lernens alle Jahre wieder den Tannenbaum im Foyer des Gymnasiums schmücken dürfen. In diesem Jahr legten die Inklusionsschüler der Klassen 6d und 7a gemeinsam Hand an. Mit dem vorhandenen Christbaumschmuck samt Lichterketten ist es wieder gelungen, den Eingangsbereich des Gymnasiums in weihnachtlichem Glanze erstrahlen zu lassen. Der große und schön gewachsene Weihnachtsbaum stammt in diesem Jahr vom Bauernhof Henter an der Bambergstraße in Bergkamen. Gespendet wurde dieser in diesem Jahr freundlicherweise von Hausmeister Markus Gerken. "Ich möchte dazu sagen, dass Bauer Henter sich an den Kosten ebenfalls beteiligt hat", betont Markus Gerken.

Von Nervosität auf der PZ-Bühne des Städtischen Gymnasiums trotz großen Publikums keine Spur: Liona Fischer heißt die Siegerin der Schulrunde des Vorlesewettbewerbs des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Die Schülerin aus der Klasse 6c überzeugte die Jury mit ihrer Darbietung aus Enid Blytons Mädchenbuchserie „Dolly“.

Platz zwei ging an Sharmila Shanmugam (6b), die mit einem Auszug aus der Kinderbuchreihe „Gänsehaut“ von R.L. Stine zu überzeugen wusste. Damit werden die beiden Schülerinnen das Gymnasium beim Stadtentscheid im Januar vertreten.

Den dritten Platz teilten sich Navina Alamon (6a) und Aylin Cetinkaya (6d). Die vier Finalistinnen hatten sich zuvor als Klassensiegerinnen für den Schulentscheid qualifiziert und durften nun ihre Vorlesekünste der Jury präsentieren, die - wie in jedem Jahr - ganz genau hinhörte und anhand verschiedener Kriterien die Siegerin ermittelte.

Der Jury gehörten in diesem Jahr Frau Kieslich (pensionierte Schulleiterin), Herr Kray (Leiter des Schulverwaltungsamtes) und Frau Hoffmann (Sparkasse Bergkamen-Bönen) sowie die Deutschlehrkräfte Frau Schottstädt, Frau Echtermann und Herr Sonntag an. Als Vorjahressiegerinnen komplettierten Xenia Konn und Daria Horstick die fachkundige Runde.

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(1) Die Aufnahme zeigt Siegerin Liona Fischer (r.) und die Zweitplatzierte Sharmila Shanmugam. Beide qualifizierten sich für den Stadtentscheid Anfang Januar in der Stadtbibliothek. (

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2) Die Aufnahme zeigt die Jury mit den vier Klassensiegerinnen Liona Fischer, Navina Alamon, Aylin Cetinkaya und Sharmila Shanmugam (vorne von rechts).

Fotos: Pytlinski/SGB