An diesem Freitag wird Frank Pätzold seinen letzten Rundgang durch das Schulgebäude des Städtischen Gymnasiums Bergkamen machen, die Alarmanlage scharf schalten, das Licht löschen und die Türen verschließen. Dann macht der Hausmeister „Feierabend“, startet ins Wochenende und ab Montag in den wohlverdienten Ruhestand.

Am 1. April 1988 trat Frank Pätzold seinen Dienst am Städtischen Gymnasium Bergkamen an, zuvor arbeitete er als Elektriker im Kraftwerk Heil. Fast 31 Jahre lang war er morgens gegen sieben Uhr der Erste, der die Schule betrat und abends der Letzte, der noch einmal nach dem Rechten schaute. Dazwischen gab es täglich viel zu tun: Die Haustechnik musste in Schuss gehalten, kleinere wie größere Reparaturen erledigt und Veranstaltungen vorbereitet und begleitet werden. Die Achtung von Schulleitung, Kollegium und Schülerschaft war ihm stets gewiss, denn Frank Pätzold legte immer besonderen Wert auf ein vernünftiges und faires Miteinander, Zuverlässigkeit, Höflichkeit, Toleranz und gegenseitigen Respekt – diese Werte lebte er vor und vermittelte er - gerne auch mal mit Nachdruck und das perfekt eingeübt:  Erst ein strenger Blick, dann ein„Hömma!“, dann ein verschmitztes Lächeln: „Ich wollte nie nur der ‚böse‘ Hausmeister sein“, stellt Frank Pätzold klar. Er habe sich immer auch als Freund und Helfer gesehen. „Ich habe immer versucht, auch den Kindern und Jugendlichen zu helfen, wenn es mal ein Problem gab“, betont der heute 63-jährige. Wenn mal ein Fahrradschloss geknackt werden musste, oder ein Streit zu schlichten war – „ich habe gerne geholfen, auch mal, um den ersten Dampf aus scheinbar verzwickten Situationen zu nehmen“, erklärt er. Die Kinder und Jugendlichen haben das verstanden, ihn schätzen und lieben gelernt.

 

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Das allgemeine Schulleben, das Miteinander auf allen Ebenen, der Trubel, das viele Lachen in den Pausen, auf den Fluren, das werde ihm fehlen: „Ich habe die Zusammenarbeit immer als sehr angenehm empfunden. Ich kann auch sagen, dass sich das über die ganzen Jahre nicht verändert hat“, findet Frank Pätzold.

Ab Montag beginnt nun ganz offiziell ein neuer Lebensabschnitt, mit mehr Freiraum und Freizeit für gemeinsame Aktivitäten mit seiner Frau Marlis, die 28 Jahre als Sekretärin der Schule gearbeitet hat und bereits im Ruhestand ist, den Kindern und Enkelkindern.

Dem neuen Hausmeister, Markus Gerken, hat er bereits alles gezeigt und ihm den Weg bereitet. „Ich habe stets ein offenes Ohr für Fragen. Kontrollgänge werde ich aber ganz sicher nicht machen, auch wenn ich nebenan wohnen bleibe“, verspricht Frank Pätzold lachend.

Und wie sieht Tag eins im Ruhestand aus? „Ich werde einfach mal bis 9 Uhr schlafen und dann mit meiner Frau frühstücken gehen“.


Sehr hohen Zuspruch fand der Tag der offenen Tür des Städtischen Gymnasiums Bergkamen
am Samstag, 19. Januar, Eltern und interessierte Viertklässlerinnen und Viertklässler nahmen
die Schule ganz genau unter die Lupe.
Von Katja Burgemeister, bergkamen-infoblog.de

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Da blieb selbst manchen Eltern die Sprache weg. Warum der Schokokuss unter der Glocke zu
bombastischer Größe anschwillt, blieb vielen ein Rätsel. Wie ein 3D-Drucker funktioniert, ein
Lego-Roboter programmiert wird, das Morse-Alphabet aufgebaut ist und die Farbe aus dem
Faden herausgeholt wird: Das alles war auch für diejenigen beim Tag der offenen Tür im
Gymnasium oft ein unbekanntes Feld, die längst das Abitur in der Tasche hatten.
Eltern und potenzielle künftige Schüler wollten am Samstag aber nicht nur herausfinden,
was alles auf dem gymnasialen Lehrplan stand. Den meisten der vielen Besucher war am
wichtigsten, „wie das Klima an unserer Schule ist, das Miteinander und alles, was neben dem
Unterricht unsere Schule ausmacht“, schildert Schulleiterin Bärbel Heidenreich. Die
Umstellung auf G9 verbunden mit dem dann erhofften abgemilderten Leistungsdruck,
digitale Ausstattung und Medienangebot: auch das beschäftigt vor allem die Eltern.
Die Schülerinnen und Schüler genossen dagegen die Möglichkeit, ihrer Neugierde freien Lauf
zu lassen. Denn überall konnte jeder ausprobieren, was ihn gerade faszinierte. Egal ob es
sich dabei um das russische Alphabet, Natronlauge und Salzsäure oder das Innenleben der pflanzlichen Zellen handelte: Vor allem Entdeckergeist war an diesem Vormittag gefragt. Da holte mancher zum ersten Mal in seinem Leben mit zusammengepressten Lippen beeindruckende Töne aus einer Trompete heraus oder entpuppte sich als besonders talentiert beim Surfen im Internet. Screenshot 2019 01 23 at 09.47.27Wer beim Elternabend noch nicht alle Fragen geklärt hatte, konnte sich in den Klassenräumen ein zusätzliches Bild verschaffen. Der eine wollte herausfinden, ob sein Kind hier gemeinsam mit Freunden die weiterführende Schule besuchen kann. Der andere
Elternteil konzentrierte sich auf die Unterrichtsangebote. Das Gymnasium selbst wird vor
allem mit der WLAN-Aufrüstung beschäftigt sein, bis die neuen Schüler im nächsten
Schuljahr dazustoßen. Denn in vielen Fächern spielt eine schnelle und vor allem
leistungsstarke Anbindung inzwischen eine große Rolle – angefangen von der Erdkunde bis
hin zum Kunstunterricht. „Wir hoffen auch, dass mit G9 die Angebote der Arbeitsgemeinschaften jenseits des Stundenplans wieder stärker auch bei den Schülerinnen und Schüler in den Fokus rücken, denn die sind wichtig für die persönliche Entwicklung“, so Bärbel Heidenreich. „Außerdem hoffen wir, dass die Gelder aus dem Digitalpakt endlich zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Tag der offenen Tür
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LOGOAm Donnerstag, 24. Januar, nehmen die Leistungskurse Sozialwissenschaften der Jahrgänge Q1 und Q2 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen erstmals an einem „Konfliktplanspiel“ der Bundeswehr teil. Geleitet wird die Veranstaltung von Hauptmann Roman Hermann, Referent für Sicherheitspolitik der Jugendoffiziere Münster.

Die Schülerinnen und Schüler nehmen hierbei verschiedenste Rollen von Politikern, Ländervertretern, der Vereinten Nationen, der Medien und der Konfliktparteien ein, um unter sicherheitspolitischen Maßgaben eine Lösung für den Syrien-Konflikt zu finden. Die Schülerinnen und Schüler müssen in ihren Rollen agieren, Interessen formulieren, Reden halten, miteinander verhandeln und zusammenzuarbeiten, um eine Lösung herbeizuführen.
Im Vorfeld besuchte Referent Roman Herrmann die Schülergruppen bereits, um die aus dem Unterricht bekannten Inhalte rund um die Vereinte Nationen, die Bundeswehr und die Ursachen des Syrien-Konfliktes zu vertiefen, um so die nötigen Vorbereitungen für das Planspiel zu treffen.

Die Veranstaltung beginnt um 8.10 Uhr im PZ der Schule und endet gegen 14.30 Uhr.

 Xenia Konn hat den Vorlesewettbewerb der weiterführenden Schulen der Stadt Bergkamen gewonnen. Die Schulsiegerin des Städtischen Gymnasiums überzeugte die Jury in der Stadtbibliothek mit ihren Vorlesekünsten aus Cornelia Funkes „Die wilden Hühner“. Den dritten Rang belegte Daria Horstich vom SGB.

 

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Foto: Die Aufnahme zeigt die Siegerinnen der weiterführenden Schulen beim Stadtwettbewerb im Vorlesen in der Stadtbibliothek Bergkamen. Xenia Konn (2.v.r.) vom Gymnasium gewann und vertritt das SGB nun auf Kreisebene. Daria Horstich (3.v.r.) wurde Dritte. Foto: Lages/SGB

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Elterninformationsabend für den neuen fünften Jahrgang am Mittwoch, 16. Januar und Tag der offenen Tür am Samstag, 19. Januar 2019

Das Städtische Gymnasium Bergkamen stellt sich vor: Am Mittwoch, 16. Januar, 19 Uhr, laden Schulleiterin Bärbel Heidenreich und Erprobungsstufenleiter Sascha Rau alle Interessierten herzlich zum Informationsabend für den neuen fünften Jahrgang ins PZ der Schule ein. Nach einem Einführungsvortrag haben die Eltern die Möglichkeit sich bei einer Schulführung einen genaueren Überblick über Angebote und Ausstattung zu verschaffen und sich auszutauschen.

Im Vorfeld nutzten in der letzten Woche bereits über 80 Kinder aus den vierten Klassen den Probeunterricht, um in verschiedenen Jahrgangsstufen eigene Eindrücke und Einblicke vom Schulalltag und dem Unterricht zu gewinnen.

Am Tag der Offenen Tür, der sich am Samstag, 19. Januar, anschließt, können Eltern und Kinder von 9 bis 12 Uhr die Schule noch einmal gemeinsam genau unter die Lupe nehmen. „Der Tag wird von der gesamten Schulgemeinde gestaltet, wir haben zahlreiche Ausprobier- und Mitmachaktionen vorbereitet und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein“, erläutert Sascha Rau, der ebenso wie die Schulleitung natürlich auch für weitergehende Informationen zur Verfügung stehen wird.

 

Zeit- und Ablaufplan am Tag der offenen Tür: Samstag, 19.01.2019, 9 bis ca. 12 Uhr

Zeit

8.45 – 9.00 Uhr

 

AnkommenBegrüßung am Eingang des Pädagogischen Zentrums (PZ)

9.00 – 9.20 Uhr  

 

Eröffnung

- Musik des B-Orchesters unter der Leitung von Frau Jacka

- Begrüßung durch die Schulleiterin Frau Heidenreich

- Informationen zum Tag durch den Unterstufenkoordinator Herrn Rau

9.20 – 11.30 Uhr

Freies Erkunden der vielfältigen Fächerangebote

Alle Schülerinnen und Schüler aus den Grundschulen können mit ihren Eltern die verschiedenen Angebote der Fächer aufsuchen. Dazu stehen im Gebäude Lotsen aus der Klasse 8a zur Verfügung, die die Besucher zu den gewünschten Angeboten bringen und herumführen.

Schülerinnen und Schüler aus der Q1 versorgen unsere Gäste im Eingangsbereich mit Snacks und Getränken, am Aktionsstand Französisch können Crêpes erworben werden. Die Russischkurse halten Blynis und andere russische Spezialitäten bereit.

Infostand vor dem PZ: Infos zum Besuch des Gymnasiums und Unterstützung bei der Frage "Wie geht es weiter zur Anmeldung?"/ Informationen zum Kennenlerntag (Flyer und Infobroschüren etc.)

11.50 Uhr

Ausklang des Tages