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Am Montag kam Leben in den Schulgarten!
Nachdem die Kinder der Schulgarten AG in den letzten Wochen fleißig die Beete umgegraben und vorbereitet hatten, wurden nun die ersten Gemüsepflanzen in die Erde gebracht. Die hochwertigen Jungpflanzen lieferte uns unser Kooperationspatner Ackerdemia e.V.
Los ging es um 10 Uhr mit der Klasse 5a, um 12 Uhr folgte die Klasse 5b.
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Ende Mai findet eine zweite Pflanzaktion statt, dann werden die Klassen 5c und 5d aktiv.
Von nun an kann man in den großen Pausen das Wachstum des Gemüses verfolgen, das demnächst auch in der Mensa verkauft werden soll.

Screenshot 2018 04 24 at 08.19.30Am Montag bekamen die Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf des Städtischen Gymnasiums Bergkamen Besuch von einem römischen Legionär. Jeweils 90 Minuten nahm er die Kinder mit auf eine Zeitreise zurück ins Leben in der Antike und wurde dabei seine Ausrüstung nicht nur präsentieren, sondern auch zu „Testzwecken“ zur Verfügung zu stellen. In die Rolle des Legionärs schlüpfte – wie schon im Vorjahr – Mark Schrader, Leiter des Stadtmuseums in Oberaden.

Die Einladung sprachen die Fachschaften Geschichte und Latein aus, um ihren Fachunterricht zu ergänzen und im Falle von Latein einen ersten Einblick in die Lebenswelt der Römer zu ermöglichen, die für künftige Lateinschüler ständiger Bezugspunkt sein wird, wenn sie die Sprache ab Klasse sechs erlernen

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Auf einer eintägigen „Forschungsreise“ ins Stadtmuseum Bergkamen tauchte die Klasse 5a des Städtischen Gymnasiums Bergkamen in das Alltagsleben im Römerlager Oberaden ein. 
„Konnten die römischen Wachmänner ihre Feinde auch im hohen Gras sehen?“, „Warum trugen die Römer immer Sandalen?“-  wissbegierig lauschten die 24 Schülerinnen und Schüler der 5a des SGB der Museumsmitarbeiterin Lena Lewald und zeigten ihr großes Interesse mit vielen Fragen zu allen Themen, die auf der Führung durchs Museum zur Sprache kamen. Fast mucksmäuschenstill war es dann auch, als die Kinder im Soldatenzelt saßen und Lewald lebhaft vom Speiseplan des Legionärs berichtete, der trotz langer Märsche und harter Kämpfe in der Regel mit nur einem Kilo Dinkelkörnern pro Tag auskommen musste und - so Fortuna einem hold war - vielleicht etwas Gemüse zusätzlich bekam.
Im Anschluss an die abwechslungsreich und anschaulich gestaltete Führung, die der Klasse einen guten Überblick über das Leben im Römerlager bot, durften die Kinder feststellen, dass ihre eigenen Spielgewohnheiten sich gar nicht so sehr von denen der Kinder im alten Rom unterscheiden - Gesellschafts- und Geschicklichkeitsspiele erfreuten sich damals wie heute großer Beliebtheit. Mit Feuereifer machten sich dann auch alle Teilnehmer der Forschungsreise daran, ein eigenes Mühlespiel nach römischer Art aus einem Stück festen Stoffes herzustellen und auszuprobieren, welches sie ihrem Klassenlehrer Peter Sundermann hinterher stolz präsentierten. Doch auch das Soldatenleben selbst konnten die Schüler noch einmal praxisnah erkunden: Auf einem viertelstündigen Marsch ging es vorbei an Infotafeln, an denen Lewald den Forschern der 5a jeweils kurz Wissenswertes vermittelte und damit weitere interessierte Fragen aufwarf, wie etwa „Was passiert, wenn ein römischer Soldat jetzt unbedingt einen Bart tragen will?“ - ein Ding der Unmöglichkeit, das den Schülern zeigte, in welch´ freiheitlicher Gesellschaft  sie selbst leben.

Ziel des kleinen Marsches war die Holz-Erde-Mauer, von der aus man sich ganz wie ein echter Wachposten fühlen konnte - versteckt hinter hölzernen Zinnen in feuchtkaltem germanischem Frühlingsklima.  Doch für echte Forscher war die Erkundungstour hiermit nicht beendet - es galt auch noch, sich in der Praxis des römischen Bogenschießens zu üben, einer ernsthaften Tätigkeit, die jedoch bei allen Beteiligten trotz der Kälte für leuchtende Augen und wirklich vorbildliches Verhalten sorgte. Nach dem anschließenden Gewaltmarsch zurück zum SGB ganz in der Manier antiker Legionäre mit Marschgepäck und im Stechschritt, waren sich alle einig: „Ein wirklich toller Tag!“, für den die 5a und ihre begleitenden Lehrer sich herzlich beim Stadtmuseum und seinen Mitarbeitern bedanken. 

Fahrradfahrer vor – das gilt fortan auf der Hubert-Biernat-Straße vor dem Städtischen Gymnasium zwischen den beiden Kreisverkehren Erich-Ollenhauer-Straße und der Gedächtnisstraße. Am Freitag, 6. April, eröffnete die Stadt Bergkamen ihre erste Fahrradstraße, die insbesondere der Sicherheit der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums, die mehrheitlich mit dem Rad zur Schule kommen, sowie allen anderen Radlern auf dieser Strecke dienlich sein soll.

Die Stadt Bergkamen und die Schulleitung des Städtischen Gymnasiums Bergkamen bitten alle Verkehrsteilnehmer sich entsprechend vorsichtig und rücksichtsvoll zu verhalten.

 

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„...daß Auschwitz nicht noch einmal sei!“ –38 Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen reisten im Rahmen einer geschichtspolitischen Projektfahrt für fünf Tage nach Polen, um dort das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz zu besichtigen. Die Gruppe nutzte den Besuch auch, um sich mit polnischen Schülerinnen und Schülern zu treffen, um einen Schüleraustausch mit der Bergkamener Partnerstadt Wieliczka zu erneuern. Dazu reiste auch Frau Joormann-Luft an, die in Bergkamen für die Koordination der Städtepartnerschaften zuständig ist. „Wir haben uns in der Schule mit der dortigen Deutschlehrerin Frau Kopacz getroffen, die den letzten Austausch koordiniert hat“, berichtet Geschichts- und Lateinlehrer David Heinze, der die Fahrt mit seinem Kollegen Jan Groesdonk initiiert hat.

Nach der Ankunft am Sonntagmorgen wurde die Gruppe, die neben David Heinze und Jan Groesdonk auch von Anita Pytlinski begleitet wurde, durch Marek Filipek von der Stadt Wieliczka herzlich begrüßt. Bei winterlichen Temperaturen spazierten die Gäste aus Bergkamen im Schnee durch die Stadt und besuchten die dortige Salzmine. Ein gemeinsames Abendessen im Hotel mit musikalischer Darbietung der Gruppe Yana Banda rundete den ersten Tag ab.

Am Montag reisten die Jugendlichen nach einem Einkaufsbummel in Wieliczka nach Krakau, um die zweitgrößte Stadt des Landes bei einem Erkundungsspiel genauer kennenzulernen.

Der Dienstag stand dann zunächst ganz im Zeichen des Schüleraustausches. Die Bergkamener Pennäler trafen sich mit den polnischen Gastgebern und besichtigten die vor 4 Jahren neu gebaute Schule, indem gut vorbereitete polnische Schülergruppen die Bergkamener durch die Schule führten und kleine Unterrichtseinheiten in der polnischen Sprache anboten, während sich die Lehrer über Möglichkeiten eines zukünftigen Schüleraustausches berieten.

Am Nachmittag stand schließlich der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz auf dem Programm. Bei einer Führung durch das Stammlager Auschwitz 1 und das Vernichtungslager Birkenau erhielten die Schülerinnen und Schüler intensive und beklemmende Einblicke in die grausamen Verbrechen der Nationalsozialisten. „Die Intensität und die Nachhaltigkeit der Erfahrung in Auschwitz, sich mit der Barbarei am originalen Schauplatz der Taten auseinanderzusetzen, kann kein klassischer Unterricht erreichen", betont Geschichtslehrer David Heinze.

Den Abschluss der Fahrt bildete ein Besuch der „Schindlerfabrik“. In den Hallen der aus Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ bekannten ehemaligen Deutschen Emailwarenfabrik (DEF), in denen Oskar Schindler durch die Möglichkeit für ihn zu arbeiten über Tausend Juden das Leben rettete, befindet sich heute ein modernes Museum, in dem anschaulich und interaktiv über die Zeit der Besetzung Kraukaus durch Nazideutschland und natürlich die Geschichte der Rettung der „Schindlerjuden“ informiert wird.

Politiklehrer Jan Groesdonk resümiert: „Die Fahrt war eine wichtige Erfahrung und hat wieder einmal gezeigt, wie man geschichtliche Bildung interessant und nachhaltig für das Heute fruchtbar machen kann.“

 

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Das Gruppenbild zeigt die Bergkamener Schülerinnen und Schüler und ihre Begleiter mit den polnischen Gastgebern in Wieliczka.       

Die weiteren Aufnahmen zeigen die Gymnasiasten aus Bergkamen beim Besuch der Gedenkstätte Auschwitz.

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(Fotos: SGB/Groesdonk)