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Voller Einsatz für den Umweltschutz: Über sechs Tonnen Elektroschrott sammelten die
Bergkamener Bürgerinnen und Bürger und lieferten diesen beim „Earth Day“ am
Wertstoffhof zur fachgerechten Entsorgung und Weiterverarbeitung ab. Die Sammelaktion
wurde wieder von SIMS Recycling Solutions und der GWA organisiert und bescherte unserer
Schule nun einen Scheck über 2500 Euro.
Zu Gast bei Bürgermeister Roland Schäfer im Bergkamener Rathaus nahm Schulleiterin
Bärbel Heidenreich nun den Scheck aus den Händen von SIMS-Geschäftsführer Marc
Affhüpper und GWA-Prokurist Benedikt Stapper entgegen.
Auch unsere Schülerinnen und Schüler packten im Vorfeld der Sammelaktion kräftig mit an
und sortierten mithilfe des Hausmeisters ausgediente Elektrogeräte, die fast einen gesamten
LKW füllten.Screenshot 2019 05 22 at 15.04.25
Eine Idee für die Verwendung der Spendensumme hat Schulleiterin Bärbel Heidenreich
bereits vorlegt: Das Geld soll nach dem Okay der Schulkonferenz sinnvoll in die weitere
Schulhofgestaltung investiert werden, die „Mini-SV“, die Schülervertretung der 5. und 6.
Klasse, hat dafür bereits überzeugende Pläne geschmiedet.
Das seit 2012 durchgeführte Elektroschrott-Sammelprojekt von SIMS und GWA avancierte zu
einem tollen Erfolg – in den letzten Jahren erhielten auch die anderen Schulen und
Kindergärten der Stadt Gelder durch die Sammelaktion des Unternehmens – diesmal war
unsere Schule wieder an der Reihe. Im kommenden Jahr soll das Projekt seine Fortsetzung
finden.

Die obige Aufnahme zeigt Bürgermeister Roland Schäfer, Schulleiterin Bärbel Heidenreich, SIMS-
Geschäftsführer Marc Affüpper und GWA-Prokurist Benedikt Stapper bei der
Spendenübergabe im Bergkamener Rathaus.

Foto: Stadt Bergkamen

 

Screenshot 2019 05 22 at 07.50.45An diesem Freitag, 17. Mai, erhielt das Städtische Gymnasium Bergkamen die tolle Gelegenheit, mit seinen Schülerinnen und Schülern an den U-18-Europawahlen teilzunehmen. Das "U18-Wahllokal" des Städtischen Gymnasiums Bergkamen wurde von Rene Puttler, Jugendbildungsreferent der ev. Kirche, von 9 Uhr bis 13.30 Uhr, in Raum B104 geleitet und betreut. Zudem standen Schüler des Q1-LK Sozialwissenschaften als Wahlhelfer zur Verfügung. 

Organisiert und getragen wird die U18-Initiative vom Deutschen Kinderhilfswerk, dem Deutschen Bundesjugendring, den Landesjugendringen, vielen Jugendverbänden und dem Berliner U18-Netzwerk. Gefördert wird U18 zur Europawahl 2019 auf Bundesebene durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die Bundeszentrale für Politische Bildung.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, eine Wahl unter realen Bedingungen durchzuführen.  ihre Stimme auf einem entsprechenden Stimmzettel in einer Wahlkabine zu treffen. 

Wahlberechtigt ist jede/r Anwesende unter 18 Jahren. Bewusst wird auf eine Altersbeschränkung nach unten verzichtet – es gilt das Prinzip der Freiwilligkeit. Gewählt werden muss allerdings von den Kindern und Jugendlichen selbst.

Einzelne Schülerinnen und Schüler oder komplette Klassen oder Kurse können am Freitag zur genannten Zeit im SGB-Wahllokal durchgängig wählen gehen. Die Stimmergebnisse werden bereits am Freitagabend ausgezählt und europaweit zusammengetragen.

Weitere Informationen und Materialien sind unter www.u18.org abrufbar.

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Neben dem der Komödie „Die Physiker“ ist „Der Besuch der Alten Dame“ wohl das
bekannteste und meistgespielte Stück des Schweizer Dramatikers Friedrich Dürrenmatt.
Die „tragische Komödie“, wie der Autor sein Werk selbst bezeichnet, wird am Freitag und
Samstag, 17. und 18. Mai, jeweils um 19 Uhr im PZ des Städtischen Gymnasiums
Bergkamen zu sehen sein.
Der Literaturkurs der Jahrgangsstufe Q1 wird die skurrilen Geschehnisse im verschlafenen
Güllen auf die Bühne bringen und dabei zeigen, dass es um weit mehr geht als plumpe
Rache. Es geht um Werte, um Moral und Anstand, um humanistische Ideale aber auch um
Doppelmoral, um ein Leben auf Pump und um die wechselfreudige Bequemlichkeit der
öffentlichen Meinung. Themen also, die vielleicht so aktuell sind wie nie und das 1956 in
Zürich uraufgeführte Drama zeitlos erscheinen lassen.
Das Stück handelt von Claire Zachanassian, einer Multimilliadärin, die als junges Mädchen
mit Schimpf und Schande aus der Stadt verjagt wurde. Zu Reichtum gekommen, kehrt sie
jetzt zurück nach Güllen und „kauft sich Gerechtigkeit für eine Milliarde Euro“. Die
Ankündigung sorgt für Wirbel in der verarmten Kleinstadt. Wie werden sich die Güllener
entscheiden? Bleiben sie ihren humanistischen Idealen treu oder sind sie bereit, für
Wohlstand und wirtschaftlichen Aufschwung den Pfad der Tugend für einen kleinen
Moment zu verlassen?

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Am 10. Mai findet am Wertstoffhof der Stadt Bergkamen wieder die Elektroschrott-Sammelaktion statt, die anlässlich des internationalen Umwelttags „Earth Day“ vom Elektrorecycling-Unternehmen Sims M+R GmbH und der Kreisentsorgungsgesellschaft GWA durchgeführt wird. Die Idee: Für 3000kg werden 1000 Euro, ab der doppelten Menge sogar 2500 Euro gespendet. In diesem Jahr ist für die Förderung wieder unsere Schule vorgesehen.

Das seit 2012 durchgeführte Projekt avancierte zu einem tollen Erfolg – in den letzten Jahren erhielten auch die anderen Schulen und Kindergärten der Stadt Gelder durch die Sammelaktion des Unternehmens – diesmal ist das Städtische Gymnasium wieder an der Reihe.

Wer also noch Elektroschrott zu Hause findet, kann das ausrangierte Gerät auf dem Parkplatz am Wertstoffhof abgeben und trägt damit nicht nur zum Umweltschutz bei sondern unterstützt auch unsere Schule.

Als kleines Dankeschön winken übrigens eine Bratwurst und ein kleines Präsent.

Das Unternehmen Sims M+R und die GWA möchten mit der Aktion auch auf die Notwendigkeit der getrennten Sammlung von Elektroaltgeräten aufmerksam machen. Dabei geht es sowohl um die ordnungsgemäße Entsorgung von Schadstoffen als auch um die Schonung von Ressourcen durch die stoffliche oder auch energetische Verwertung von Rohstoffen.

Was? Elektroschrott-Sammelaktion zum „Earth-Day“

Wo? Parkplatz am Wertstoffhof Bergkamen, Justus-Liebig-Straße

Wann? Freitag, 10. Mai von 13 bis 18 Uhr

 

Tag 1:

Die Polenfahrt des Städtischen Gymnasium Bergkamens startete am 3.4.2019 um 7:45 am Bahnhof in Kamen. Nachdem die begleitenden Lehrer, Bärbel Heidenreich, Jan Groesdonk und David Heinze eingetroffen waren, ging die Fahrt mit dem Zug nach Düsseldorf los. Von dort ging es mit einer Maschine von Eurowings nach Krakau. In Krakau angekommen, ging es in einem Bus mit guter musikalischer Begleitung weiter nach Wieliczka. Dort gab es nach einem kurzen Essen in der schuleigenen Mensa und einer Schulbesichtigung ein erstes Treffen mit den Gastgeschwistern. Durch Kennenlernspiele und eine abschließende Karaokerunde kam man sich unter viel Gelächter näher. Nach und nach löste sich das Treffen auf, da die Gasteltern eintrafen und die Schüler*innen einen ersten Blick auf ihr neues Zuhause für die nächsten paar Tage werfen konnten. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit, dem Verteilen der Gastgeschenke und dem Kennenlernen der Familien ging es abends auch schon weiter zum Billard spielen im Jugendzentrum in Wieliczka.


Tag 2:

Am nächsten Tag ging es mit einem sehr ernsten Programmpunkt los, dem Besuch von Auschwitz. Die zweistündige Besichtigung war erschütternd, mahnend und wegweisend. Das gleiche gilt auch für die einstündige Begehung von Birkenau. Hier erhielten die Schüler*innen beklemmend und intensive Eindrücke in die grausamen Verbrechen der Nationalsozialisten. Dazu sagte Herr Heinze: „Die Intensität und die Nachhaltigkeit der Erfahrung in Auschwitz sich mit der Barbarei am originalen Schauplatz der Taten auseinanderzusetzen, kann kein klassischer Unterricht erreichen.“

Am Abend machten einige Schüler*innen mit ihren Gastgeschwistern einen Ausflug nach Krakau bei Nacht und erlebten einen wunderschönen Anblick der hell erleuchteten Stadt bei sternenklarer Nacht. Die anderen Schüler*innen ließen den Tag in ihren Gastfamilien ausklingen.

Tag 3:

Für den dritten Tag war eine Fahrt nach Zakopane mit Wanderung in der Tatra geplant. Nach einer zweieinhalbstündigen Fahrt nach Zakopane fuhr die Gruppe mit der Zahnradbahn auf den Gipfel und nach einer Fotosession ging die Wanderung auch schon los. Als man vom Höhentrip wieder runter kam, luden die Lehrer*innen die Schüler*innen in ein typisch polnisches Restaurant auf Piroggen und Borscht ein. Die darauffolgende Zeit stand allen zur freien Verfügung. Sie wurde fürs Geschenkekaufen und Shoppen genutzt. Auf der Rückfahrt wurde noch kurz Halt an der Skiflugschanze von Zakopane gemacht.

Am abend ließen die Schüler*innen den anstrengenden Tag in den Gastfamilien ausklingen.

 

Tag 4:

Der vierte Tag begann mit einer abenteuerlichen Reise nach Krakau, denn auf allen Wegen kam es zu Komplikationen mit der Bahn.. Nachdem letztendlich doch alle in Krakau eingetrudelt waren, ging die Stadtführung mit einem sehr engagierten Tourguide los. Die Schüler*innen lernten sehr viel über das Judentum und die Judengemeinden in Krakau. Außerdem besichtigten Sie die Wawelsburg zusammen mit ihrem Drachen, einige Kirchen, Universitäten, das Herz der Stadt und die Tuchhallen. So lernten sie Krakau von einer ganz anderen Seite kennen und erkannten, was für eine wunderschöne, imposante und eindrucksvolle Stadt Krakau ist.

Der Rest des Tages stand den Schüler*innen zur freien Verfügung, die wieder für Andenkenshopping genutzt wurde. Am gleichen Abend fand in Wieliczka ein legales Straßenrennen statt, was bei vielen für Begeisterung sorgte.

Tag 5:

Am letzten Tag stand noch die Besichtigung der Salzmine in Wieliczka an. Diese verzögerte sich, da die Anfahrt durch gesperrte Straßen aufgrund des Straßenrennens erschwert war und sich teilweise querfeldein durch die Botanik gekämpft werden musste, um das Ziel zu erreichen.  Die zweistündige Führung ließ alle Staunen, was vor langer Zeit und ohne Maschinen alles erreicht werden konnte. Außerdem vermittelte die Miene den Schüler*innen kurz vor Ende der Fahrt noch ein wenig Heimat in der Fremde, die mittlerweile auch zur Heimat geworden war. Nach der Ausfahrt trafen einige Teilnehmer*innen noch einen polnischen Rennfahrer, mit dem unter viel Geschrei noch ein Foto gemacht wurde, obwohl ihn niemand der deutschen Schüler*innen kannte. Abschließend ging es noch zu einem Abschiedsmahl mit den Gastfamilien und zum Packen zurück in die Wohnquartiere. Dort verabschiedete man sich von den Gastfamilien und erhielt noch ein Abschiedsgeschenk. Das letzte Abschiednehmen ließ aber noch auf sich warten, da die Gruppe sich noch vor der Schule traf, um einen Bus zum Krakauer Flughafen zu nehmen. Nach einem abschließenden Gruppenfoto ereilte die Gruppe aber doch die traurige Stunde der Verabschiedung, die dann auch sehr tränenreich erfolgte. Trotz der allgemeinen Trauer war die Fahrt zum Flughafen ganz fröhlich, dank aufheiternder Musik. Um 18:55 startete unsere Ryanair Boeing 737 nach Dortmund, wo die Gruppe um 20:25 Uhr sicher landete.

Wir blicken auf einen erfolgreichen und erfahrungsreichen Schüleraustausch mit Bergkamens Partnerstadt Wieliczka zurück und freuen uns auf den Gegenbesuch im Sommer 2019. Wir hoffen, zu einer langfristig guten Beziehung sowohl der Städte, als auch zwischen den Jugendlichen beigetragen zu haben.

Von Jan Friese und Mia Kestermann