Für einen Tag tauschten jetzt die Schülerinnen und Schüler der beiden Pädagogik-Leistungskurse des Städtischen Gymnasiums Bergkamen die Schulbank mit dem Hörsaal. Gemeinsam mit ihren Lehrern Jan Groesdonk und Peter Manteufel verbrachten sie einen Tag an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und wagten einen Blick ins Studentenleben.

Die rund 40 Schülerinnen und Schüler, die 2019 ihr Abitur machen werden, hörten Vorlesungen, erhielten eine Führung durch das Institutsgebäude der Erziehungswissenschaften, besuchten die Studienberatung, das Studierendensekretariat und den AStA. Zum Abschluss durfte auch ein klassischer Mensabesuch nicht fehlen.

„Das Universitätsleben hautnah erkunden zu können, hat bei den Teilnehmern Eindruck hinterlassen. So blieb am Ende des Tages die Erkenntnis, dass sich eine Vorlesung doch stark von einer Doppelstunde Unterricht unterscheidet und dass man eigentlich schon ganz gut in den Kreis der Studierenden passt“, resümiert Pädagogik-Lehrer Peter Manteufel.

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Die Aufnahme zeigt Pädagogik-Lehrer Peter Manteufel (rechts) mit den beiden Pädagogik-Leistungskursen des Jahrgangs Q1 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen vor dem Schloss in Münster.                                                                                          Foto: Jan Groesdonk/SGB

Bildschirmfoto 2018 05 03 um 22.29.51Am Dienstag gastierte die Schauspielgruppe „theaterspiel“ im PZ des Städtischen Gymnasiums Bergkamen und spielte für die achten Klassen in der ersten und zweiten Stunde das Aufklärungsstück „Liebe, Love and the Sexperts“.

Im Kontext des schulischen Unterrichts ist das Thema Sexualität in mehreren Fächern verankert und wird aus unterschiedlichen Perspektiven behandelt. Aus diesem Grund sollte den Achtklässlern nun die Gelegenheit gegeben werden, über ein Theaterstück alles Wesentliche zum Thema „Aufklärung“ zu erfahren. Der rund 70-minütigen Aufführung folgte eine halbstündige Nachbesprechung, um das Gesehene gemeinsam mit den Schauspielern reflektieren zu können.

Die Schauspielgruppe wird durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW getragen, finanzielle Unterstützung erfuhr die Schule zudem durch Zuschüsse des Landes, der Bezirksregierung und des Fördervereins des Gymnasiums.

 

LOGODa ist er - der neue, mysteriöse Junge aus der fernen, weiten Großstadt und was für die an sich schüchterne und naive Lara das große Glück zu sein scheint, entpuppt sich als direkter Weg in die Drogenhölle...

Ganz bewusst hat sich der Literaturkurs Theater des Städtischen Gymnasiums Bergkamen dieses Stück ausgesucht, um damit auf die immer aktuelle Drogenproblematik bei Jugendlichen hinzuweisen. Am Freitag, 4. Mai und Samstag, 5. Mai, werden sich jeweils um 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums die Pforten zum „Black Heaven“ öffnen.

Das Stück von Peter Haus, das im September 2001 mit Ulrike Ritter in der Hauptrolle uraufgeführt wurde, ist von Jugendlichen eines Drogentherapiezentrums und einem Arzt entwickelt worden. Sehr realitätsnah und ungeschönt zeigt es, wie schnell Jugendliche den Halt zur Realität verlieren und aus reiner Abenteuerlust einer schweren Sucht verfallen können. Es werden sämtliche sozialen Folgen gezeigt, die die Drogensucht nach sich zieht. Auswirkungen für das Leben in der Schule, in der Familie oder für die wichtigen Kontakte zu den Freunden werden ebenso thematisiert wie die Selbsteinsicht in die Sucht und der schwere Weg zurück ins Leben.

Am Hintereingang der Disco „Black Heaven“ beginnt das Martyrium der Protagonistin Lara. Hier trifft sie auf Uli, ihre neuen, große Liebe, der ihr den ersten kleinen Tripp verschafft. Ein „Abenteuer“ mit schweren Folgen. Die Teenagerin vernachlässigt ihr tägliches Leben und fokussiert sich nur auf ihre Drogenabhängigkeit, wobei sie selber eine lange Zeit braucht um ihre Sucht einzugestehen. Der Verursacher Uli, der vorerst ihr fester Freund ist, scheint sich dabei nicht schuldig zu fühlen und lässt sie im Stich. Immer mehr gerät sie in Schwierigkeiten und ihr Alltag wird durch ihr vermehrt auftretendes Verlangen nach Drogen geprägt. Schnell verschuldet sie sich, rutscht in der Schule ab, belügt und beklaut ihre Freunde und Familie und geht schließlich bis zum Äußersten...

Wer sehen möchte, wie das Stück ausgeht, ob Lara in ihrer Entwicklung die Sucht besiegen kann, was für eine Rolle ihre Familie und Freunde bei diesem Prozess spielen und wie groß der Bezug zur
Realität nun wirklich ist, der kann ab sofort Eintrittskarten zum Preis von 4 Euro im Sekretariat des
Städtischen Gymnasiums Bergkamen oder an der Abendkasse erwerben.

Eine weitere Aufführung wird am 26. Juni im Rahmen des Festivals Junges Theater in Lünen stattfinden.

 

Der ehemalige Schulleiter des Städtischen Gymnasiums Bergkamen, Adalbert Horstmann, wurde am Donnerstagabend in der Jahreshauptversammlung des Bachkreis-Fördervereins aus der langjährigen aktiven Mitarbeit im Vorstand verabschiedet. Die Mitglieder ernannten ihn aufgrund seines großen Engagements zum Ehrenmitglied.

Adalbert Horstmann hat den Bachkreis und den Förderverein schon als Schulleiter nachhaltig begleitet und gefördert. Nach seiner Pensionierung blieb er dem Förderverein des Bachkreises als Vorstandsmitglied erhalten und stand ihm mit Rat und Tat zur Seite.
Für seine langjährige Vorstandsarbeit verlieh ihm die Stadt Bergkamen die Ehrennadel. Der Vorsitzende Peter Schäfer verabschiedete Adalbert Horstmann schweren Herzens, aber mit großem Dank und überreichte ihm eine Urkunde und einen Präsentkorb. 

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Die Aufnahme zeigt von links Bettina Jacka (Orchesterleitung), Maria von dem Berge (stv. Schulleiterin und stv. Vorsitzende), Silke Kieslich (stv. Vorsitzende), Adalbert Horstmann, Peter Schäfer (Vorsitzender), Niklas Hildebrand (A-Orchester) und Dorothea Langenbach (Orchesterleitung). Foto: Nils Orlowski.