Wie werden eigentlich Sinnesreize wie der Geschmack oder ein Geruch an das Gehirn weitergeleitet? Warum ist frisch gefallener Schnee eigentlich weiß? Welcher Begriff für Süßigkeiten wird nicht auch im Bereich Computer/Internet genutzt? An diesen Fragen und vielen mehr aus den Kategorien Mensch und Tier – Natur und Umwelt – Technik und Fortschritt tüftelten die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen beim HEUREKA-Wettwerb „Mensch und Natur“.
Aus drei vorgegebenen Antwort-Möglichkeiten mussten die Schülerinnen und Schüler  im Modus „Multiple Choice“ die eine richtige auswählen. Antwortete man richtig, erhielt man drei Punkte. Eine falsche Lösung führte zu einem Punkt Abzug  - eine nicht beantwortete Frage bedeutete null Punkte. Das „Startkapital“ betrug 45 Punkte bei 45 Fragen. Maximal waren 180 Punkte zu erreichen.
Das beste naturwissenschaftliche Gespür bewies Jamil Badjie, der mit hervorragenden 156 Punkten Platz eins belegte. Belana Torkler erreichte mit 144 Punkten ebenfalls einen tollen ersten Platz.
Zweite Ränge gingen an Rebecca Roter (143), Patrick Scholze (140) und Chris Kappe (138)
Jeweils auf dem dritten Rang kletterten Lara Timmermann (137), Florian Lambart (130), Helen Blicharski (128), Luna Bruns (128) und Alice Solvejk Reska (128).
Mit den Ergebnissen der mittlerweile dritten Teilnahme zeigte sich Organisatorin Julia Emmerich erneut sehr zufrieden: „Wir hatten unzählige Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die wieder mit viel Neugier und Interesse gegenüber den Naturwissenschaften an die Sache herangegangen sind. Der Wettbewerb hat sich mittlerweile als Angebot etabliert.“

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Die Aufnahme zeigt die elf Preisträgerinnen und Preisträger bei der Siegerehrung durch Schulleiterin Bärbel Heidenreich und Organisatorin Julia Emmerich im PZ der Schule.      
Foto: Pytlinski/SGB

Im Rahmen des Englischunterrichts traten etwa 50 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 des Städtischen Gymnasium Bergkamen sowie vier begleitende Lehrkräfte eine Reise nach London an.

Gegen 22 Uhr trafen sich die Gymnasiasten mit großer Vorfreude vor ihrer Schule, um sich gemeinsam in den Bus nach London zu begeben. Nach insgesamt neun Stunden Busfahrt und zusätzlichen drei Stunden auf der Fähre kam die Reisegruppe in London an. Noch bevor das Hotel erreicht wurde, startete die Exkursion mit einer Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Englands und Großbritanniens, um einen Überblick über die zahlreichen und in den darauffolgenden Tagen noch näher erkundeten Sehenswürdigkeiten zu erhalten. Der Rest des Tages verlief relativ entspannt. Nach dem Einchecken in das Hotel, gab es eine kurze Einführung in das U-Bahnsystem Londons, bevor die Truppe gemeinsam zum Piccadilly Circus fuhr. Hier durften die Schülerinnen und Schüler sich zunächst frei bewegen, bevor sie in Kleingruppen abends zusammen aßen und sich dann wieder auf den Weg zurück zum Hotel machten.

Die weiteren Tage wurden daraufhin mit großer Freunde ausgiebig genutzt. Direkt am nächsten Tag stand der Besuch der bekannten St. Paul´s Cathedral an. Ein Teil der Gruppe nutzte die Gelegenheit London einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Sie nahmen die 528 Treppenstufen auf sich, um die beeindruckende Aussicht aus 111m Höhe zu genießen und einige Erinnerungsfotos zu schießen.

Bevor es am Abend in das Shakespear´s Globe Theatre ging, sammelten die Schülerinnen und Schüler einige Informationen über den berühmten englischen Dramatiker, Lyriker und Schauspieler und seine Lebensgeschichte, indem sie an einer Theaterführung teilnahmen.

Am letzten Tag standen die gepackten Koffer bereit, um wieder in den Bus gepackt zu werden. Die Rückreise lag allerdings noch ein wenig in der Zukunft. Die Gruppe suchte auch am letzten Tag interessante Orte Londons auf. Zunächst machten sich die Gymnasiasten auf den Weg zum Buckingham Palace. Danach ging es in die National Gallery, welche als eine der umfassendsten und bedeutsamsten Gemäldegalerien der Welt gilt. Hier bestaunten die Schüler Werke von Künstler wie beispielsweise Vincent van Gogh, Thomas Jones oder Leonardo da Vinci.

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Der restliche Freitag stand den Jugendlichen dann frei zur Verfügung. Einige besuchten auf eigene Faust diverse Theater und Musicals oder nutzen die noch verbliebene Zeit und verabschiedeten sich in die Innenstadt, um Einkäufe zu tätigen.

Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte Herr Sundermann, Frau Wagner, Herr Manteufel und Frau Gottwald waren sich am Ende einig - die Exkursion war ein voller Erfolg.

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Isabella Olk & Michelle Kroker, Q1

Besuch aus Berlin erhielt das Städtische Gymnasium Bergkamen am Dienstag. Bereits zum vierten Mal begrüßte die Fachschaft Politik/Wirtschaft & Sozialwissenschaften den Zeitzeugen des SED-Regimes, Rainer Dellmuth. Der Berliner saß als Jugendlicher und junger Erwachsener insgesamt drei Jahre in verschiedenen Gefängnissen des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) in der ehemaligen DDR. Der Vorwurf damals: „Versuchter, unerlaubter Grenzübertritt“ und Verdacht auf „staatsgefährdende Hetze“.

Heute engagiert sich der 69-jährige u.a. als freier Mitarbeiter in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (ehemaliges Untersuchungsgefängnis der Stasi), als Referent an weiterführenden Schulen und Universitäten und als Schauspieler. 
Beim Besuch am SGB berichtete er verschiedenen Kursen der Mittel- und Oberstufe von seinen Erlebnissen und diskutierte mit den Schülerinnen und Schülern u.a. über die Wichtigkeit einer funktionierenden Demokratie. Er weiß aus eigener Erfahrung: „Das Leben in einer Demokratie ist nicht selbstverständlich“. Entsprechend wichtig war es ihm, auf das Glück hinzuweisen, in Freiheit zu leben.

Ermöglicht wurde die Veranstaltung erneut durch die finanzielle Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung. Ein besonderer Dank geht auch an den Mensaverein des SGB.

 

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Der Leistungskurs Sozialwissenschaften im Jahrgang Q1 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen erhielt jetzt eine Einladung des Europe-Direct-Informationszentrums Dortmund (ansässig in der Auslandsgesellschaft NRW e.V.) für eine Tagesfahrt nach Brüssel.  Hintergrund des Angebots ist die starke Leistung von Nora Varga und Felix Dittrich, die beim „EU-Quiz“ des Europe-Direct-Informationszentrum Dortmund, der Auslandsgesellschaft NRW e.V., und weiteren Partnern auf dem DortBunt!-Festival in Dortmund für den Leistungskurs Sozialwissenschaften an den Start gingen.

Dort belegte das LK-Duo einen hervorragenden zweiten Platz und darf sich nun ebenso wie der Siegerkurs des Brecht-Gymnasiums aus Dortmund über einen Brüssel-Besuch freuen.

Der Leistungskurs Sozialwissenschaften hatte durch eine erfolgreiche Teilnahme an einer Quiz-Vorrunde die Qualifikation für das Finale auf dem Hansaplatz geschafft. Beim „EU-Quiz“ trafen Nora und Felix, unterstützt von Mitschülern aus dem LK, auf Vertreterinnen und Vertreter von Gymnasien aus Dortmund und Datteln. Neben Fachwissen ging es in der Antwortfindung zu Fragen rund um Geschichte, Geographie, Kultur und Politik der Europäischen Union auch um Schnelligkeit und Schätzfähigkeiten. Bereits ab der zweiten Runde wurde deutlich, dass Nora und Felix um den Sieg spielen werden. Dass am Ende trotz praktisch fehlerfreier Leistung lediglich ein Punkt weniger auf dem Konto stand als beim Brecht-Gymnasium, war dann schlicht fehlendem Fortune in der zwischenzeitlichen Schnellraterunde geschuldet. Die Enttäuschung währte jedoch nicht lang. Während das Siegerteam nach einer Bonusrunde von Dortmunds Oberbürgermeister Ulrich Sierau eine „Verlängerung“ der Brüssel-Reise auf drei Tage spendiert bekam, würdigte das Europe-Direct-Informationszentrum Dortmund die Leistung der Bergkamener mit der Tagesfahrt für den Leistungskurs.  „Das ist eine wirklich tolle Geste und würdigt die Leistung des LK-Teams im besonderen Maße“, bedankte sich LK-Lehrer Matthias Fahling herzlich bei der Auslandsgesellschaft NRW e.V. und Lena Borgstedt, Leiterin des Europe–Direct-Informationszentrum Dortmund für die Einladung.

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Die Aufnahme zeigt Nora Varga und Felix Dittrich (erstes Team von rechts) vom Städtischen Gymnasium Bergkamen beim EU-Quiz des Europe-Direct-Informationszentrums im Rahmen des Dortbunt!-Festivals in Dortmund.                                                        Foto: Abel Varga

Juditha Kluwe, Lehrerin für Englisch und Politik am Städtischen Gymnasium Bergkamen, verabschiedete sich am Mittwochmittag herzlich von ihren Kolleginnen und Kollegen und den Schülerinnen und Schülern, versprach aber, auch im Ruhestand „ab und zu einfach mal vorbei zu schauen“.

Die 65-jährige studierte Englisch und Politikwissenschaft im niedersächsischen Hannover und begann dort zu Beginn der 80er Jahre auch ihre Laufbahn als Lehrerin. Ehe sie schließlich ab Sommer 2007 mit fester Stelle am Städtischen Gymnasium Bergkamen unterrichtete, sammelte sie Erfahrungen in ganz unterschiedlichen beruflichen Bereichen. In bester Erinnerung sind ihr dabei die ersten sehr positiven Lehrerfahrungen in England nach dem Referendariat geblieben. Sie unterrichtete am „Solihull Sixth Form College“ in der Nähe von Birmingham und arbeitete später als Lektorin an der Universität Birmingham. „Das war eine sehr prägende und interessante Zeit“, resümiert Juditha Kluwe. In England fing sie auch mit ihrer Theaterarbeit an, brachte mit englischen Schülern deutsche Stücke auf die Bühne.

Im Kollegium des Städtischen Gymnasiums Bergkamen fand Juditha Kluwe mit ihrer sehr umgänglichen und freundlichen Art schnell Anschluss, Schüler wie Kollegen loben ihre fachlichen und menschlichen Fähigkeiten: „Wer eine Klasse von Frau Kluwe übernehmen durfte, wusste, die Schüler sind bestens ausgebildet und vorbereitet“, betonte Englischkollege Sascha Rau bei der Verabschiedung. Insbesondere im Fach Englisch engagierte sie sich auch über den Unterricht hinaus und initiierte eine englische „Theater- AG“, die im Differenzierungsbereich angeboten wurde und sehr guten Anklang fand. Aus gesundheitlichen Gründen konnte sie diese zuletzt neben dem Fachunterricht nicht mehr anbieten.

Einen ehrenamtlichen „Restart“ im Ruhestand kann sie sich aber schon vorstellen. „Vielleicht biete ich eine solche AG wieder an, denn ich vermisse den Kontakt mit dem Kollegium und mit den Schülern. Die Zusammenarbeit hat mir immer Spaß gemacht.“

Zunächst möchte Juditha Kluwe aber ihren Ruhestand genießen, denn eines sei wirklich unbezahlbar: „Morgens in Ruhe einen Kaffee zu trinken - ganz ohne Zeitdruck und nicht ganz so früh.“

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Die Aufnahme zeigt Juditha Kluwe (rechts) bei ihrer herzlichen Verabschiedung durch ihren Englischkollegen Sascha Rau (links). Im Hintergrund Schulleiterin Bärbel Heidenreich und Mathilde Kappenstein vom Lehrerrat des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Foto: Pytlinski