Screenshot 2018 03 06 at 09.31.06In einer Zeit, in der das Internet nicht wegzudenken ist, ist auch Cyber-Mobbing eine aktuelle Thematik. Manipulation, Lügen und die Probleme der Pubertät: All dies behandelt Enda Walshs Theaterstück „Chatroom“, welches am Freitag und Samstag, 9. und 10. März, vom Projektkurs Theater des Städtischen Gymnasiums auf die Bühne gebracht wird. Die Vorstellungen finden im Pädagogischen Zentrum der Schule statt und beginnen jeweils um 19 Uhr.

William, Jack, Emily, Eva, Laura und Jim sind ungefähr im gleichen Alter, wohnen in der selben Gegend und kommen aus der Mittelschicht, kennen sich trotz allem jedoch nicht persönlich. Sie kommunizieren über einen Chatroom, der sich „Die verdammten Besserwisser“ nennt. Um anonym zu bleiben, stellen sie Regeln auf; sie benutzen weder ihre richtigen Namen, noch verraten sie, welche Schulen sie besuchen. Zunächst finden hier recht harmlose Diskussionen und Gespräche über alles statt, was die Jugendlichen beschäftigt. Wollen Autoren die Kinder jung halten? Sind Pop-Stars geeignete Idole? Und was ist eigentlich die Bedeutung der Jugend?

Dies ändert sich jedoch, als Jim über ein Selbstmord-Forum an eben diesen Chatroom gerät. Er ist depressiv und zudem ein sehr unsicherer Teenager, welcher sich dort Hilfe erhofft und den Jugendlichen so all seine Probleme anvertraut. Während die einen ernsthaft an Jims Wohlergehen interessiert sind, lassen die anderen ihren Frust, ihre Langeweile und ihre Unzufriedenheit im Schutze ihrer Anonymität an ihm aus. Sie bieten dem verzweifelten Jungen ihre Hilfe an, und in seiner Unsicherheit fällt dieser ihrer manipulativen Art zum Opfer. Dabei kommt es zu einer Reihe von Konflikten, bei denen niemand so wirklich weiß, wem man vertrauen kann und wem nicht.


Karten für beide Vorstellungen sind ab sofort zum Preis von jeweils 4 Euro im Sekretariat der Schule oder an der Abendkasse erhältlich.

Spekuliert und gewonnen: Besonders erfolgreich agierten die Nachwuchsbörsianer des Städtisches Gymnasiums Bergkamen beim alljährlichen Planspiel Börse der Sparkasse Bergkamen-Bönen. Sowohl im Hauptwettbewerb als auch im Nachhaltigkeitswettbewerb belegten die SGB-Teams die ersten Plätze. Insgesamt kletterten fünf Teams des Gymnasiums auf das Podium.

Bei der Siegerehrung in der Hauptstelle der Sparkasse nahmen die erfolgreichen Oberstufenschülerinnen und -schüler ihre Urkunden und Preise durch Michael Krause und Anja Schürmann von der Marketing-Abteilung der Sparkasse Bergkamen-Bönen in Empfang.

Aus 17 Ländern hatten über 120.000 Teilnehmer ihr Glück mit virtuellem Kapital und echten Börsenkursen versucht. Ziel war es im Spielzeitraum über zehn Wochen aus einem Startkapital von 50.000 Euro durch geschicktes An- und Verkaufen von Aktien ein möglichst dickes Plus zu machen.

Im Geschäftsgebiet der Sparkasse Bergkamen-Bönen beteiligten sich 178 Teilnehmer in 30 Teams, die meisten davon stellte diesmal das Städtische Gymnasium Bergkamen. Den 1. Platz belegte das Team „Dubai was lit“ vom SGB. Das Team „FraukeAbi2020“, ebenfalls vom Städtischen Gymnasium Bergkamen, lag nach der Schlusswertung auf dem 2. Platz, gefolgt vom Team „FC Geldverlust“ von der Willy-Brandt-Gesamtschule auf Platz drei.

Im Nachhaltigkeitswettbewerb, in dem es darum ging, auf Unternehmen zu setzen, die beispielsweise besonders umweltbewusst agieren, räumte das SGB nochmals ab. Den 1. Platz sicherte sich das Team „FraukeAbi2020“. Platz zwei belegte das Team „Crashks2017“. Der 3. Platz ging an „Money4Life“.

Bildschirmfoto 2018 03 04 um 19.35.41

Die Aufnahme zeigt die erfolgreichen Nachwuchsbörsianer bei der Siegerehrung in der Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen.                                              Foto: Sparkasse

Letztes Jahr hatten das Schach-Team des Städtischen Gymnasiums Bergkamen die Qualifikation für das Landesfinale noch kampflos geschafft. Dieses Mal gab es im Bürgerhaus in Kamen-Methler echte Gegner und ein richtiges „Finale“ gegen das Gymnasium Kamen, indem sich das SGB-Team durchsetzen konnte.

An Brett eins erzielte Alexander Poggemann (8a) mit vier Siegen in vier Spielen ein absolutes Traumergebnis. An Brett zwei brauchte sein großer Bruder Maxim (Jahrgang EF) nur einen kleinen Anlauf, als er ein Unentschieden zuließ, um fortan auf der Siegerstraße zu wandeln. Er holte folglich 3,5 Punkte aus vier Spielen.

Zwei gute Spieler sind noch keine Mannschaft, deswegen brachte Berkant Ergün (8a) in seiner entscheidenden Partie in der Schlussrunde gegen die punktgleichen Kamener den Siegpunkt. Zwar benötigte er etwas Glück (seine Gegnerin übersah, wie sie ihn mattsetzen konnte), doch sein Plan, mit Freibauern eine neue Dame aufs Brett zu zaubern, ging auf – und setzte damit seine Gegnerin „schachmatt“. Als neue Kräfte in der Mannschaft freut sich das SGB-Team einerseits über die Teilnahme von Kilian Flottau. Er musste keine Mattkombination finden, denn es reichte, dass sein Gegner zwei ungültige Züge mache, weswegen dieser verlor. Am Ende hatte Kilian einen Punkt aus zwei Partien. Neu auf dem Mannschaftsmeldebogen ist andererseits Valentin Freiberg (8a), der ebenfalls in zwei Partien eingesetzt wurde und in der ersten ebenfalls durch ein Matt einen Sieg verbuchen konnte.

Als Mannschaft ungeschlagen (drei Siege, ein Unentschieden, 11:5 Brettpunkte) geht es nun darum, am 9. März beim Landesfinale in Düsseldorf ordentlich aufzutreten. Gegen gut 40 Teams aus NRW wird ein Sieg allerdings nur schwer zu machen sein. „Ein besonderer Dank geht an die Eltern, die die Kinder nach Kamen-Methler gebracht oder als Zuschauer unterstützt haben“, freute sich Schach-AG-Leiter Matthias Gawlick über das Engagement der Eltern und den Erfolg der Schüler.

 Screenshot 2018 03 02 at 12.26.44

Die Aufnahme zeigt Alexander Poggemann (links) im Schach-Duell mit einem seiner Gegner. Foto: Gawlick/SGB


„Das ist eigentlich überhaupt nicht meine Position“, war Luke Mischel vom Städtischen Gymnasium Bergkamen zunächst überrascht, als er am Wettbewerbsmorgen sah, dass er in der ersten Debatte des „Jugend-debattiert-Regionalwettbewerbs“ eine der beiden Contra-Positionen würde einnehmen müssen. Doch auf ihre Position hatten die 16 Wettbewerbsteilnehmer aus acht Gymnasien und Realschulen des Bezirks „Arnsberg 3“ keinen Einfluss. Alle hatten sich akribisch auf die Debatten vorbereitet, deren Schwerpunkte in diesem Jahr Fragen zu Fitness und Konsum bildeten:  Zu den Themen „Sollen in öffentlichen Grünanlagen Sportgeräte für die Allgemeinheit aufgestellt werden?“ und „Sollen Läden auch an Sonntagen öffnen dürfen?“ traten die Wettbewerbsteilnehmer in zwei Debattenrunden gegeneinander an.
Die Teilnehmer des Städtischen Gymnasiums Bergkamen, Ben Menze und Luke Mischel, glänzten durch rhetorisch geschickte und überzeugende Argumentation sowie fundierte Sachkenntnis.
Luke Mischel überzeugte die Jury-Mitglieder - entgegen seiner ersten Erwartung - ganz besonders: Er erreichte in der Gesamtwertung den dritten Platz und wird nun am Freitag, 2. März, am Regionalfinale teilnehmen.
Begleitet wurden die beiden Debattanten aus der Jahrgangsstufe neun von ihrer Mitschülerin Aleyna Eken, die sich im Rahmen des Schulentscheids für die Rolle der Ersatzdebattantin qualifiziert hatte und am Wettbewerbstag wirkungsvoll für mentale Unterstützung sorgte, sowie die betreuenden Lehrerinnen Monja Schottstädt und Isabel Heiling. „Beide Debattanten haben eine großartige Leistung gezeigt“, waren sich im Anschluss alle drei Begleiter einig und drücken Luke nun die Daumen für das Regionalfinale.
jdb
Bildunterschrift: Die Schüler des Gymnasiums Bergkamen können hochzufrieden sein: Beim Regionalwettbewerb in Hamm überzeugten Ben Menze, Luke Mischel und Aleyna Eken durch geschickte Rhetorik und gute Argumentation. Luke (Mitte) hat sich für das Regionalfinale qualifiziert. Foto: Schottstädt/SGB

Screenshot 2018 02 26 at 10.21.01Bereits zu sechsten Mal veranstaltet die AG Antirassismus des Städtischen Gymnasiums Bergkamen am Samstag, 3. März, ein Konzert in Verbindung mit politischer Bildung. Wie bei den letzten drei Veranstaltungen dieser Art findet auch „Radau gegen Rechts 6“ im Jugendkulturcafe (JKC) in der Poststraße 20 in Kamen statt. Die Türen öffnen um 18 Uhr, das Programm beginnt um 19 Uhr mit einem Vortrag zum Thema „Die rechte Szene in Dortmund und die Aktivitäten gegen den internationalen Naziaufmarsch am 14.04“. Der Referent wird hierbei auf die Strukturen und Aktivitäten der extremen Rechten in Dortmund eingehen, um anschließend über den für den 14. April in Dortmund geplanten internationalen Naziaufmarsch und den aktuellen Stand der zivilgesellschaftlich geplanten Gegenaktionen zu informieren. Im Anschluss daran soll es noch die Möglichkeit zur Diskussion geben.

Im Anschluss daran gibt es wie immer beim „Radau gegen Rechts“ noch Livemusik. Diesmal fängt der Abend mit dem Bergkamener Singer/Songwriter „Rasputin Douglas“ eher ruhiger an, worauf hin die aufstrebende Bergkamener NewWave/Postpunk Band „Nuage und das Bassorchester“ das Tempo etwas anzieht. Zum Ende wird es da nochmal E-Gitarren-lastig, wenn die Dortmunder Screamo-Band „ZilpZalp“ zum krönenden Abschluss aufspielt.
Der Eintritt ist frei.
Personen, die rechtsextremen Parteien angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.