Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, 

ich hoffe, dass Sie alle eine schöne Sommerzeit hatten, und die Schulferien gemeinsam mit Ihren Kindern genießen konnten. Damit uns ein sicherer und möglichst reibungsloser Schulstart gelingt, möchte Sie in diesem Schreiben über die im kommenden Schuljahr geltenden Regelungen zum Infektionsschutz hinsichtlich des Coronavirus informieren. 

Sie finden unter meinem Brief auch den Brief, in dem sich die neue Ministerin für Schule und Bildung, Frau Dorothee Feller, an Sie wendet. Ich erlaube mir hier, die allgemeingültigen Regelungen zunächst grob darzustellen und gleichzeitig die Informationen zur konkreten Umsetzung an unserer Schule hinzuzufügen, so dass Sie hoffentlich einen guten Überblick bekommen. Der Brief der Ministerin erläutert die landesweit geltenden Regeln detailliert.

Im Bereich der Hygieneregeln und des Tragens von Masken bleibt es bei den vor den Sommerferien geltenden Regelungen. Besonders betonen möchte ich allerdings, dass das Ministerium für Schule und Bildung empfiehlt, im Schulgebäude eine Maske zu tragen. Diese Empfehlung hat den Hintergrund, dass es momentan eine recht hohe Anzahl von Coronafällen gibt. Um besonders gefährdete Personen zu schützen, und auch die erwarteten Nachholeffekte bei anderen Infektionskrankheiten abzumildern, erscheint es deshalb ratsam, eine OP- oder FFP 2- Maske zu tragen. Das Tragen der Maske erfolgt freiwillig und in Eigenverantwortung.

Am ersten Schultag bekommen alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich freiwillig in der Schule zu testen. Dieses Angebot dient dazu, mögliche Infektionen schnell zu erkennen und dadurch Ansteckungen zu vermeiden. 

Nach dieser Testung wird es nur noch anlassbezogene Testungen geben. Das bedeutet konkret, dass alle Schülerinnen und Schüler mit fünf Selbsttests pro Monat ausgestattet werden. Diese werden erstmalig am ersten Schultag von der Klassen-bzw. Stufenleitung an die Schülerinnen und Schüler verteilt. Die Tests sollen benutzt werden, um vor dem Schulbesuch eine Testung durchzuführen, wenn milde Symptome vorhanden sind, die auf eine Coronainfektion hindeuten könnten (Abgeschlagenheit, Schnupfen, Halsschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden etc.). Ein weiterer Grund für eine anlassbezogene Testung ist der enge Kontakt zu einer infizierten Person, also z.B. eine mit dem SARS-CoV-2 Virus infizierte Person im gleichen Haushalt

Bitte bestätigen Sie als Eltern das negative Testergebnis schriftlich, damit Ihr Kind die Lehrkräfte informieren kann. Volljährige Schülerinnen und Schüler dokumentieren das Ergebnis selbst. Treten im Laufe des Schultages plötzlich Symptome auf, so kann die Lehrkraft Ihr Kind bitten, in der Schule einen Selbsttest durchzuführen, um die Mitschülerinnen und Mitschüler zu schützen. Bei einem positiven Testergebnis holen Sie Ihr Kind bitte wie bisher von der Schule ab und führen einen Bürgertest durch. Bestätigt sich das positive Ergebnis, so gilt weiterhin eine zehntägige Quarantäne. Diese kann nach fünf Tagen durch einen negativen Bürgertest aufgehoben werden.

Es ist das übergeordnete Ziel dieser Maßnahmen, Distanzunterricht nur in Ausnahmefällen erteilen zu müssen, um Ihren Kindern wieder einen möglichst normalen Schulalltag ermöglichen zu können. Ich hoffe, dass uns genau das durch die Einhaltung dieser Regeln gemeinsam gut gelingt!

Ich wünsche uns allen einen guten Start in das neue Schuljahr.

Herzliche Grüße

Dr.Mirja Beutel

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