Ein herausragender Erfolg gelang Dominik Prochota in der Endrunde des hochanerkannten „Certamen Carolinum“, dem Landesschülerwettbewerb Alte Sprachen NRW 2020. Nun wurde die Siegerehrung, die im letzten Jahr pandemiebedingt verlegt werden musste, in Aachen nachgeholt.

Er schaffte als einziger Schüler des Jahrgangs Q1 überhaupt die Qualifikation für die Endrunde, wurde als Jahrgangsbester ausgezeichnet und erhielt zudem den Sonderpreis der Stadt Aachen, der mit 255 Euro Preisgeld dotiert ist. Insgesamt belegte er Platz sechs. Im Interview berichtet Dominik, mittlerweile Schüler der Q2 und angehender Abiturient, von der zweitägigen Veranstaltung.

 

Dominik, du erzähltest, dass die Teilnahme an der Certamen-Carolinum-Siegerehrung in Aachen für dich eine wertvolle Erfahrung darstellte. Was war für dich das Besondere an der Veranstaltung?

Dominik Prochota: „Die Tage der Preisverleihungsfeier stellten insgesamt eine wertvolle Erfahrung dar, dazu zählten auch die Besuche von Attraktionen, seien es z. B. der Aachener Dom oder das Rathaus. Die Tatsache, dass für uns in diesem Stile eine Feier in Aachen weiterhin ermöglicht wurde, finde ich lobenswert, wobei für mich wohl nicht die einzelnen Orte, die wir besucht haben, sondern eher die verschiedenen Persönlichkeiten besonders in Erinnerung bleiben werden. Ich konnte unter anderem den Koordinator des Certamen Carolinum diesmal persönlich, einen äußerst gebildeten emeritierten Professor der RWTH Aachen oder vor allem die anderen Finalistinnen und Finalisten, wenngleich nur fünf von uns acht teilnahmen, kennenlernen und von ihnen lernen. Den unterschiedlichen Gesprächen und Erlebnissen im ziemlich interessanten Aachen zuzuhören war sehr erstaunlich und hat mir präsentiert, wie differenziert man über diverse Themen diskutieren kann. Zugegeben, es ist nicht weniger überraschend, wenn man bedenkt, dass wir hier von gelehrten Leuten und jungen Studenten, die allesamt einen Abiturschnitt von mindestens 1,0 erzielten, sprechen. Man vergaß aber leicht, dass wir uns, was wir im Bewusstsein hatten, doch in einer (Bildungs-)Elite befanden.

 Dominik Prochota

Aufgrund der Corona-Pandemie konntest du deinen Gewinn, eine Reise nach Rom, noch nicht antreten. Das wirst du nun in den Herbstferien nachholen. Wird dir ein Reiseprogramm vorgeschlagen, oder stellst du dir das selbst zusammen? Auf welche Sehenswürdigkeit freust du dich am meisten?

Dominik Prochota: Hinsichtlich meiner baldigen Romreise bin ich froh, dass die Buchungen bereits getätigt wurden, auch wenn genaue Fahrten noch geplant werden müssen. Das, was wir in Rom dann selbst machen werden, ist demnach noch zweitrangig, soll sich jedoch ergeben. Da die ganzen Reisen in den letzten Jahren abgesagt werden mussten, bin ich von den vielen Sehenswürdigkeiten Roms noch nicht genau im Bilde und werde schauen müssen, was wir besichtigen werden. Hierbei könnte mir der Koordinator des Wettbewerbs, mit dem ich mich weiter wegen der Reise besprechen muss, eventuell Rat geben, aber mit Sicherheit werden das römische Kolosseum und das Forum Romanum Ziele sein, deren Besuch ich einige Jahre erwarte. Im Ganzen ist allerdings die Erfahrung, eine solche Reise anzutreten, das, worauf ich am meisten gespannt bin.“

Hier geht es zum Artikel über Dominiks Wettbewerbsteilnahme (Archiv).

Certamen Dominik Prochota

Certamen Dominik Prochota 2

Die Aufnahmen zeigen Dominik Prochota (2.v.l., Foto 1 & 1.v.l. Foto 2) bei der Siegerehrung in Aachen (Fotos, mit freundlicher Genehmigung von A. Weber)