„Was ist das Beste für unsere Schülerinnen und Schüler?“ - dieser Leitgedanke begleitete Bärbel Heidenreich als Lehrerin und später auch als Schulleiterin am Städtischen Gymnasium Bergkamen. Am Freitag verabschiedete sie sich nach acht Jahren am Ruder in einer Feierstunde im PZ der Schule nun auch offiziell in den Ruhestand.

Maria von dem Berge, stv. Schulleiterin, Dezernent Sven Meyhoefer, die Sprecherin der Schulleitungen der Gymnasien im Kreis Unna, Bärbel Eschmann, Christine Busch, Dezernentin der Stadt Bergkamen, die Elternvertreterin Jutta Rahn, der Schülersprecher Alexander Höll, der Lehrerrat, vertreten durch Mathilde Kappenstein und Jan Groesdonk und die erweiterte Schulleitung, vertreten durch Mittelstufenkoordinatorin Dorothea Langenbach, fanden anerkennende und lobenden Worte für ihr Wirken und die Zusammenarbeit auf den verschiedenen Ebenen. Diese seien geprägt gewesen von Offenheit, Professionalität, Verlässlichkeit, Vertrauen, Hilfsbereitschaft, Humor und auch Kreativität. Letztere war insbesondere in den vergangenen 18 Monaten gefragt, sei es in der spontanen Interpretation, Zusammenfassung und Umsetzung spätabends eintreffender Schulmails, oder als selbst ernannte „Leiterin des Corona-Testzentrums“ am SGB. Auf all das blickte Bärbel Heidenreich in ihrer launigen Abschiedsrede zurück, gänzlich ohne Groll, dafür mit ein bisschen Wehmut, einem Augenzwinkern und einer gesunden Portion Ironie. Besonders wichtig war ihr allerdings, ein herzliches Dankeschön auszusprechen, für die Zusammenarbeit mit den Zuständigen der Stadt, der Schulverwaltung, dem Team der erweiterten Schulleitung, den Mitgliedern und Ehrenamtlichen in den Fördervereinen, dem Hausmeister und dem Kollegium. Ein Extra-Lob erhielten am Ende die Schülerinnen und Schüler. Ebenso war es ihr ein wichtiges Anliegen, die langjährige vertrauensvolle und freundschaftliche Zusammenarbeit mit ihrer Stellvertreterin Maria von dem Berge im besonderen Maße zu würdigen.

Ganz besonders freute sich Bärbel Heidenreich, dass das A-Orchester endlich wieder live auf der Bühne spielen konnte, wie viel ihr das bedeutete, betonte sie ausdrücklich. Das blieb auch Peter Schäfer, dem Vorsitzenden des Bachkreises, nicht verborgen. Er betonte neben der „erfolgreichen Zusammenarbeit“, dass es quasi zur bewährten Tradition gehöre, dass ehemalige Schulleitungen ehrenamtlich im Bachkreis-Förderverein mitwirkten. Eine entsprechende Einladung sprach er aus, ein attraktives Angebot, über das Bärbel Heidenreich sicher gerne nachdenken wird.

Jetzt freut sie sich aber erstmal auf den Spätsommer, viel Zeit für Familie und Freunde und ein paar schöne Ausflüge auf dem Segelboot.

Liebe Frau Heidenreich,

wir wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!

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Foto: Fahl

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Collage Heid Abschied 1

Fotos: Pytlinski/SGB, Collage: Fahl