Niklas Hildebrand, Schüler des Jahrgangs EF, nahm an der Deutschen-Juniorakademie NRW teil und besuchte dort den Kurs „Mathematik“. Für die Schulhomepage schreibt er über seine Erfahrungen. Von Niklas Hildebrand, EF:

„In den Sommerferien war ich für elf Tage auf der Juniorakademie in Soest. Jeder hatte ein eigenes Zimmer mit einem kleinen Balkon und einem Bad. Die Zimmer waren sehr gut ausgestattet und ich fühlte mich wohl. Es gab drei unterschiedliche thematische Schwerpunkte: Forensik, Psychologie und Mathematik.
Als wir alle am Montag ankamen, hatten wir erstmal ein bisschen Zeit uns zurecht zu finden. Um 16:00 Uhr fanden dann die Begrüßung und die Einführung in die Akademie statt. Danach sind wir in die Kurse gegangen und haben uns kennengelernt. Hinterher haben wir gemeinsam „Kennenlern“-Spiele gespielt und sind danach Essen gegangen. Beim Abendessen haben wir unseren „Stundenplan“ bekommen. Jeder Tag startete mit einem Frühsportprogramm, welches allerdings freiwillig war, anschließend gab es Frühstück. Ich hatte den Kurs Mathematik gewählt, in dem es nach dem Frühstück mit dem ersten Abschnitt weiterging. Nach dem Kurs gab es Mittagessen, bei dem wir täglich zwischen drei Gerichten wählen konnten. Nach dem Mittagessen hatten wir eine Stunde Freizeit, hier konnten wir unter anderem auch in die Stadt gehen. Nach der Freizeit konnten wir am Chorprojekt teilnehmen. Auch eine musikalische Unterstützung durch Instrumente war hier herzlich willkommen. Anschließend ging es mit dem Kurs weiter und dann mit dem Abendessen. Am Abend konnten wir KüA´s (kursübergreifende Angebote) machen, zum Beispiel Spielerunden, Sport oder auch Musik mit Instrumenten. Mein erster Eindruck war, dass dort überall ‚Streber‘ sind und ich da doch nicht so ganz hinpasse, aber so war es nicht. In der gesamten Zeit haben wir in allen Kursen Dinge gelernt, die man sonst nicht in der Schule lernt. Wir hatten an einem Abend auch eine Party, auf der wir alle Spaß hatten und einfach nur einen schönen Abend genossen haben.
In Mathematik haben wir uns mit Fraktalen, Dimensionen, Verschlüsselungsmethoden und Logik beschäftigt; Themen, die im normalen Schulunterricht nicht behandelt werden. Innerhalb der letzten beiden Tage haben wir den ‚Tag der Rotation‘ gehabt. Wir haben Einblicke bekommen, was die anderen Kurse gemacht haben und wir haben uns auf den Abschluss der Akademie vorbereitet. An dem Abschlusstag haben die jeweiligen Kurse eine inhaltliche Wiedergabe auf unterschiedliche Art und Weise für die Eltern gestaltet.

Abschließend kann ich die Akademie nur für jeden weiterempfehlen, der gerne mehr lernen möchte und dies auch außerhalb der Schulzeit will. Die Akademie war zwar anspruchsvoll, aber wir konnten alles verstehen und wenn wir Hilfe brauchten, standen uns sowohl die Kursleiter als auch die anderen Teilnehmer zur Verfügung und halfen auch gerne.

Also wenn ihr die Chance habt, geht auf die Akademie, denn man lernt dort nicht nur mehr in seinem gewählten Interessensgebiet, sondern man hat hinterher gute und neue Freunde gewonnen und lernt auf den Nachtreffen noch mehr Menschen mit den gleichen Interessen kennen. Ich persönlich bin sehr froh, die Möglichkeit gehabt zu haben, an der Juniorakademie teilzunehmen. Die angebotenen Themen waren interessant und anspruchsvoll; ich habe neue Freunde gewonnen. Es gibt einen Club der Ehemaligen (CdE) über den organisierte Nachtreffen – auch mit älteren Generationen - stattfinden.

Wenn Ihr Interesse habt, sprecht einfach Herrn Sommermeyer oder Herrn P. Sundermann an; Auswahlbeginn an den Schulen ist meist Mitte Januar.“

Niklas Hildebrandt

 

Die Aufnahme zeigt Niklas Hildebrand mit seinem Ansprechpartner für die Juniorakademie, Herrn Peter Sundermann. Foto: Pytlinski/SGB