Moskau2019S

Nachdem die Kurse einen weiten Weg hinter sich gelegt hatten, wurden direkt im Hostel die Zimmer bezogen. Sofort ging es für uns und die Lehrerinnen Frau Schatt, Frau Opalko und Frau Paul ins wunderschöne Zentrum der russischen Hauptstadt Moskau, in dem man die fremde und farbenfrohe Architektur der vielen Sehenswürdigkeiten, wie des staatlichen historischen Museums oder der Basilius Kathedrale auf dem Roten Platz, bewundern kann.

Der erste Tag wurde durch eine Fahrt auf dem Fluss Moskwa abgerundet. Nach einer erholsamen Nacht fuhren wir zum Ismailowski-Markt, auf dem man typisch russische Souvenirs kaufen konnte. Danach schauten wir uns eine unterhaltende Vorstellung im Großen Moskauer Zirkus an. Anschließend hatten alle Schülerinnen und Schüler Zeit, die Stadt selbstständig zu erkunden.

Am nächsten Tag hatten wir vormittags ebenfalls Freizeit. Später ging es mit der Metro in den wohlmöglich modernsten Teil der Stadt; Moskau City. Wir besichtigten den 354 Meter hohen Oko Tower, auf dem man abends den Sonnenuntergang bewundern kann. Morgens fuhren wir mit der Metro zur Tretjakow Galerie, in der man viele beeindruckende Gemälde betrachten konnte. Die Schüler*innen durften Moskau erneut frei erkunden, nachdem der Gorky Park, in dem man beispielsweise Rollschuhfahren, Volleyballspielen oder auch einfach nur spazieren gehen kann, besucht wurde.

Am fünften Tag besuchten wir das Lenin Mausoleum und den Kreml, der als Sehenswürdigkeit wiederum andere umfasst, wie die Zarenglocke („die Glocke, die nie geläutet wurde“) und die Zarenkanone („die Kanone, die nie abgefeuert wurde“) oder auch viele orthodoxe Kirchen.

Der vorletzte Tag begann mit dem Besuch des Kosmonautenmuseums, in dem man viele Informationen zur russischen Wettraumfahrt erfahren konnte. Als Abrundung der schönen Erlebnisse, schauten wir uns im Kremlpalast das Ballett „der Nussknacker“ an.

An allen Stationen unseres Programms hielten wir zu bestimmten Sehenswürdigkeiten Referate. Das Besondere daran war, dass wir direkt davor standen und darüber erzählen konnten. Am nächsten und letzten Morgen wurden die Zimmer geräumt und wir machten uns auf den Weg zurück nach Bergkamen. Durch die Moskaufahrt erhielten wir einen guten Einblick in ein für uns fremdes Land und eine, für die Meisten, andere Kultur, während man die Gelegenheit dazu hatte, die Sprachkenntnisse zu erweitern oder zu vertiefen.