Am Donnerstag in der 3./4. Stunde wurde der Unterricht für den gesamten 9. Jahrgang von der AG
Antirassismus des Städtischen Gymnasiums Bergkamen organisiert und durchgeführt, wobei die
Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit bekamen sich in Workshops mit verschiedenen Formen
von Diskriminierung auseinanderzusetzen.

 

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Die Workshops, die die Themen „Geschlechteridentitäten und sexuelle Orientierungen“,
„Antisemitismus“. „Feminismus und Antifeminismus“, „Mental Health – Umgang mit psychischen
Störungen und Erkrankungen“ und „Alltagsrassismus“ behandelten, wurden dabei von den
Schülerinnen und Schülern der AG selbstständig vorbereitet und durchgeführt, wobei dem
betreuenden Lehrer Jan Groesdonk und zwei ehemalige AG-Schülerinnen unterstützend zur Seite
standen.Screenshot 2018 08 27 at 13.31.21

 

So wurden einen Tag vor den Sommerferien noch mal Fragen wie „Was ist mit Menschen die auf
Grund biologischer Merkmale einem Geschlecht, z.B. „männlich“, zugeordnet werden, sich aber als
gegenteilig, z.B. „weiblich“, fühlen? Was gibt es eigentlich alles jenseits der gängigen zwei
Geschlechter?“, „Was ist Antisemitismus und wie zeigt er sich im heutigen Deutschland?“, „Was
genau ist Feminismus, was will er erreichen und warum ist er auch heutzutage noch notwendig?“,
„Welche psychischen Erkrankungen gibt es, wie wirken sie sich auf das Leben der Betroffenen aus
und wie kann ein angemessener Umgang damit aussehen?“, „Was sind eigentlich Vorurteile und
welche Funktion haben sie? und „Welche Vorurteile habe ich eigentlich selber?“ erörtert, wobei
die Schüler_innen insgesamt sehr interessiert bei der Sache waren. „Es war toll, die haben wirklich
gut mitgemacht“ freuten sich Tabea Bonde und Laura Lippert, die den Workshop zu
Geschlechteridentitäten und sexuellen Orientierungen geplant und geleitet haben.

Auch Senanur Yavuz und Michelle Schröter vom Workshop zu Feminismus und Antifeminismus berichteten
zufrieden: „Die meisten haben echt gut mitgemacht, besonders die Jungs, was bei diesem Thema ja
nicht unbedingt zu erwarten war“, sodass auch Lehrer Jan Groesdonk insgesamt ein positives Fazit
ziehen konnte: „ Toll, was die Schülerinnen und Schüler der AG hier freiwillig und neben dem
Jahresendspurt auf die Beine gestellt haben und erfreulich zu sehen, dass auch ohne Notendruck
und Lehrerkontrolle so kurz vor den Sommerferien ein Lernen zu solch wichtigen Themen noch
möglich ist.“