Musikschule

 Die Musikschule der Stadt Bergkamen ist ab sofort neuer Bildungspartner des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Diese neue offiziell beurkundete Bildungspartnerschaft untermauert und vertieft die bereits seit 50 Jahren bestehende Zusammenarbeit zwischen Gymnasium und Musikschule. Am Donnerstag wurde die durch das Land NRW offiziell beurkundete Kooperation durch einen Vertrag besiegelt. Diesen unterschrieben Schulleiterin Bärbel Heidenreich, Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich, Musikschulleiter Werner Ottjes und der Vorsitzende des Bachkreis-Fördervereins Peter Schäfer.

Anschließend erhielten die Gäste eine erste musikalische Kostprobe der neuen Orchesterklasse des fünften Jahrgangs. Dieses Angebot ist seit 2010 fester Bestandteil der Schulgemeinde. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler haben seitdem durch diese musikalische Ausbildung den Weg ins A- und B-Orchester des Bachkreises gefunden.

Eine wichtige Rolle spielt bereits seit 1980 auch der Förderverein des Bachkreises, der durch seine finanzielle Unterstützung die gute musikalische Ausbildung maßgeblich mitgestaltet und viele Angebote erst möglich macht.

 

Aus der Präambel der aktualisierten Kooperationsvereinbarung zwischen Gymnasium und Musikschule:

„Musikschulen und Schulen sind der Vermittlung von Wissen, lebensweltlicher Orientierung sowie musikalischer und kultureller Bildung verpflichtet. Kulturelle Kompetenzen sind in Zeiten der Globalisierung und kultureller Vielfalt eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Lebensgestaltung. Die Begegnung mit Musik und das eigene Musizieren fördern eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung sowie soziale Kompetenzen und bereichern damit die schulische Unterrichtsgestaltung und die Schulkultur. Musikschulen und Schulen ergänzen sich dabei in idealer Weise. Durch eine systematische und auf Dauer angelegte Kooperation beider Institutionen, die über das Engagement Einzelner hinausgeht, soll die Ausgangslage von Musikschule und Schule für die Vermittlung von musikalischen, kulturellen und sozialen Kompetenzen optimiert werden.“

 

Die Aufnahme zeigt eine Kostprobe der neuen Orchesterklasse des 5. Jahrgangs. Im Hintergrund (v. l.): Peter Schäfer,
Musikschulleiter Werner Ottjes, Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich, Schulleiterin Bärbel Heidenreich,
Orchesterleiterin Dorothea Langenbach und die stellv. Schulleiterin Maria von dem Berge.

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Heino Baues, bergkamen-infoblog.de

 

 

 

 

 

neue 5er

Ereignisreiche Tage liegen hinter den 114 neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Nach der offiziellen Einschulungsfeier zu Beginn des Schuljahres mit einem ökumenischen Gottesdienst  verbrachten die Schülerinnen und Schüler zunächst zwei Einführungstage mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern. Mit einem gemeinsamen Frühstück und weiteren Teambuilding-Aktionen sollte das Kennenlernen erleichtert und der Klassenverbund gleich zu Beginn nachhaltig gestärkt werden.

Bei der Schulrallye flitzten die Neuankömmlinge beispielsweise in kleinen Teams über das Schulgelände und erkundeten die Gebäudeteile, die Mensa sowie den Pausenhof. Aber auch wichtige Elemente wie die Verkehrserziehung durch Rainer Geyer von der Polizei Bergkamen oder Organisatorisches wie die Bücherausgabe standen auf dem Programm, um den neuen Mitgliedern der Schulgemeinde einen perfekten Empfang zu bereiten. Mittlerweile sind die Fünftklässler nun in ihre ersten „richtigen“ Schulwochen gestartet und lernen nach und nach die neuen Fächer und die neuen Lehrerinnen und Lehrer kennen.

Die Aufnahme zeigt die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler mit ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern vor dem „grünen Klassenzimmer“. Foto: Fahling/SGB

polenaustausch

Besuch aus Polen erhielten vom 11. bis 15. September Oberstufenschülerinnen und -schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Für vier Tage erkundeten die zehn Gäste mit ihren zwei Begleiterinnen gemeinsam mit ihren Gastgebern die Stadt, das Ruhrgebiet und das Münsterland.

Neben dem vielfältigen Programm, das die Gruppe u.a. ins Bergbaumuseum nach Bochum, zum Fußball-Bundesligaspiel BVB gegen Leverkusen sowie nach Münster führte, besuchten die Jugendlichen auch an zwei Vormittagen den Unterricht am Gymnasium Bergkamen.

Der Austausch mit der Schule Zespół Szkól Zawodowych“ (kurz: ZSZ) fand im Frühjahr in Bergkamens polnischer Partnerstadt ihren Neuanfang. Ursprünglich wurde der Austausch vor vielen Jahren von Latein- und Russischlehrer Richard Schulte initiiert. Die neue Schulpartnerschaft wurde 2017 bei der alle zwei Jahre stattfindenden geschichtspolitischen Fahrt „...daß Auschwitz nicht noch einmal sei!“ durch die Fahrtleiter Jan Groesdonk und David Heinze zu neuem Leben erweckt und in Zusammenarbeit mit Angelika Joormann-Luft, Städtepartnerschaftsbeauftragte der Stadt Bergkamen, organisiert. Nun folgte der erste Gegenbesuch, der unter dem Motto "Strukturwandel in der Montanindustrie" stand.

Direkt nach Ankunft am Dortmunder Flughafen hießen Bürgermeister Roland Schäfer, Städtepartnerschaftsbeauftragte Angelika Joormann-Luft, Thomas Hartl, Leiter der Zentralen Dienste, Schulleiterin Bärbel Heidenreich und die Fahrtleiter Jan Groesdonk und David Heinze die polnischen Gäste und ihre deutschen Gastfamilien am frühen Mittwochabend im großen Sitzungssaal des Rathauses willkommen.

Moskau2019S

Nachdem die Kurse einen weiten Weg hinter sich gelegt hatten, wurden direkt im Hostel die Zimmer bezogen. Sofort ging es für uns und die Lehrerinnen Frau Schatt, Frau Opalko und Frau Paul ins wunderschöne Zentrum der russischen Hauptstadt Moskau, in dem man die fremde und farbenfrohe Architektur der vielen Sehenswürdigkeiten, wie des staatlichen historischen Museums oder der Basilius Kathedrale auf dem Roten Platz, bewundern kann.

Der erste Tag wurde durch eine Fahrt auf dem Fluss Moskwa abgerundet. Nach einer erholsamen Nacht fuhren wir zum Ismailowski-Markt, auf dem man typisch russische Souvenirs kaufen konnte. Danach schauten wir uns eine unterhaltende Vorstellung im Großen Moskauer Zirkus an. Anschließend hatten alle Schülerinnen und Schüler Zeit, die Stadt selbstständig zu erkunden.

Am nächsten Tag hatten wir vormittags ebenfalls Freizeit. Später ging es mit der Metro in den wohlmöglich modernsten Teil der Stadt; Moskau City. Wir besichtigten den 354 Meter hohen Oko Tower, auf dem man abends den Sonnenuntergang bewundern kann. Morgens fuhren wir mit der Metro zur Tretjakow Galerie, in der man viele beeindruckende Gemälde betrachten konnte. Die Schüler*innen durften Moskau erneut frei erkunden, nachdem der Gorky Park, in dem man beispielsweise Rollschuhfahren, Volleyballspielen oder auch einfach nur spazieren gehen kann, besucht wurde.

Am fünften Tag besuchten wir das Lenin Mausoleum und den Kreml, der als Sehenswürdigkeit wiederum andere umfasst, wie die Zarenglocke („die Glocke, die nie geläutet wurde“) und die Zarenkanone („die Kanone, die nie abgefeuert wurde“) oder auch viele orthodoxe Kirchen.

Der vorletzte Tag begann mit dem Besuch des Kosmonautenmuseums, in dem man viele Informationen zur russischen Wettraumfahrt erfahren konnte. Als Abrundung der schönen Erlebnisse, schauten wir uns im Kremlpalast das Ballett „der Nussknacker“ an.

An allen Stationen unseres Programms hielten wir zu bestimmten Sehenswürdigkeiten Referate. Das Besondere daran war, dass wir direkt davor standen und darüber erzählen konnten. Am nächsten und letzten Morgen wurden die Zimmer geräumt und wir machten uns auf den Weg zurück nach Bergkamen. Durch die Moskaufahrt erhielten wir einen guten Einblick in ein für uns fremdes Land und eine, für die Meisten, andere Kultur, während man die Gelegenheit dazu hatte, die Sprachkenntnisse zu erweitern oder zu vertiefen.

 Abi2019Urkunde

 

 

Die 99 Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2019 erhielten jetzt für ihre Spende an „Brot für die Welt“ einen Dankesbrief und eine Urkunde. Mit der Summe von 325 Euro aus der Stufenkasse unterstützen sie nun Bildungsprojekte der Hilfsorganisation. Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von „Brot für die Welt“, bedankte sich in einem Schreiben herzlich im Namen der Menschen, die sich nun über die Unterstützung freuen dürfen.