LOGODie Schulkonferenz hat am 10.07.2018 die neue Rhythmisierung des Schultages für eine einjährige Testphase beschlossen. Die neue Tagesstruktur sieht wie folgt aus:

 

Tagesstruktur für Sek I und Sek II

Stunde

Uhrzeit

Zeitumfang

1. Stunde

8:10 – 8:55

Einzelstunde

Pause

8:55 – 9:00

5 Minuten

2. Stunde

9:00 – 9:45

Einzelstunde

1.gr.Pause

9:45 – 10:05

20 Minuten

3./4. Stunde

10:05 – 11:35

Doppelstunde von 90 Minuten

2.gr.Pause

11:35 – 11:55

20 Minuten

5./6. Stunde

11:55 – 13:30

Doppelstunde von 95 Minuten mit flexibler 5 Minuten-Pause

3.gr.Pause

  13:30 – 13:40  

10 Minuten

7. Stunde

13:40 – 14:25

Sek I: Mittagspause/ Arbeitsgemeinschaften/ Förderunterrichte

Sek II: Fachunterricht (auch erster Teil der Doppelstunde)

Pause

14:25 – 14:30

5 Minuten

8./9. Stunde

       14:30 – 16:00          

        Doppelstunde von 90 Minuten

(Sek II: zweiter Teil der Doppelstunde)

 

Die Uhrzeiten der Schulbusfahrten bleiben von der neuen Rhythmisierung unberührt.

Die Arbeitsgruppe „Rhythmisierung des Schultages“ wird die einjährige Testphase mit Arbeitsgruppensitzungen und Evaluationen begleiten. Interessierte aus der Schulgemeinde sind herzlich eingeladen in der Arbeitsgruppe mitzuarbeiten. Die Anmeldung erfolgt über das Sekretariat.

vdBe/ 20.07.18

Screenshot 2018 07 13 at 09.42.32Am Freitag verabschiedete sich Robert Kelter, Lehrer für Deutsch, Sozialwissenschaften und Informatik, am Städtischen Gymnasium Bergkamen in den Ruhestand.


Robert Kelter studierte von 1974 bis 1980 in Bonn die Fächer Deutsch und
Sozialwissenschaften. Bevor er seinen Referendardienst am Leibniz-Gymnasium in Dortmund antrat, leistete er zunächst noch seinen Zivildienst.
Nach dem Referendariat fand Robert Kelter 1984 zunächst keine Stelle als
Lehrer, denn damals herrschte absoluter „Einstellungsstopp“. Infolgedessen
kümmerte er sich nicht nur um eine Altbausanierung als Altersvorsorge,
sondern auch um die Kindererziehung und eine Umschulung zum EDV-Fachmann. Im Bereich EDV arbeitete Robert Kelter anschließend fast 20 Jahre, unter anderem als Netzwerkadministrator und Verfasser von User-Handbüchern.
Seine Expertise und seine Erfahrung im Bereich Informatik sollte 2005 schließlich doch noch der Türöffner zu seinem Wunschberuf sein. Die weiterführenden Schulen in NRW beklagten in dieser Zeit einen besonderen
Lehrermangel in den MINT-Fächern. Daher initiierte das Schulministerium ein so genanntes „Sprinterstudium“. Die damalige Schulleiterin des SGB, Monika Sowa-Erling, lotste Robert Kelter auf diesem Wege nach Bergkamen und
gleichzeitig auch zur Universität Wuppertal. Über zwei Jahre unterrichtete
Robert Kelter drei Tage und 19 Wochenstunden am Bergkamener Gymnasium,
dienstags und donnerstags studierte er in Wuppertal Informatik. „Das Studium
hat mir sehr gut gefallen, es wurde von Professor Dr. Humbert geleitet, der später auch Fachleiter meiner Tochter Judith war, die ja seit kurzem auch Lehrerin an unserer Schule ist. Professor Humbert hat quasi zwei Generationen der Kelters ausgebildet“, erzählt er lächelnd. Nach bestandener Prüfung wurde seine zunächst befristete Stelle 2008 in eine feste Stelle umgewandelt. „Ich bin sehr dankbar, dass ich im Alter von über 50 Jahren noch die Chance erhalten habe, im Lehrerberuf zu arbeiten, schließlich war das meine ursprüngliche Wahl.“ 
Seine vielfältigen Erfahrungen in der freien Wirtschaft nutzte Robert Kelter auch für seinen Unterricht. Seine Schülerinnen und Schüler wussten dies, seine freundlich-ruhige Art und seinen aktuellen Unterricht besonders zu schätzen. „Mir hat immer am Herzen gelegen, guten und anspruchsvollen Unterricht zu machen, um eine gute und möglichst individuelle Vorbereitung auf das Abitur und vielleicht auch darüber hinaus zu ermöglichen“, betont Robert Kelter.
Am Städtischen Gymnasium Bergkamen hat sich der 63-jährige immer sehr wohlgefühlt. Er sei warmherzig empfangen worden und schätze das Kollegium, die Schulleitung und die Verwaltungsmitarbeiter für ihre Hilfsbereitschaft und Unterstützung. Auch die Schülerschaft empfand Robert Kelter als angenehm, so dass es ihm auch ein Anliegen war, sich über den Unterricht hinaus zu engagieren. Als Beratungslehrer in der Oberstufe führte er zwei Jahrgänge zum Abitur, als Medienbeauftragter kümmerte er sich um die Verwaltung und die Wartung der Daten und Medien der Schule. „Beides habe ich sehr gern gemacht, wobei ich fortan gut auf den nächsten Kabelsalat oder defekte Dokumentenkameras verzichten kann“, lacht Kelter.

Er freut sich nun auf seinen Ruhestand und mehr Zeit für seine Hobbys. Radfahren, Schwimmen, Lesen, Wandern, Jazzmusik hören, Theaterabende genießen oder „einfach nur dasitzen und nichts tun“, ganz nach dem Vorbild Loriot. Ob das so klappt, weiß er noch nicht, denn der Hund seiner Tochter Judith geht besonders gern mit ihm auf große Spazierrunde. Und was macht Robert Kelter an Tag eins seines Ruhestands? „Ich stelle mir den Wecker auf sechs Uhr morgens, reiße das Fenster auf, brülle 'Feierabend' und lege mich wieder hin.“


Acht Schülerinnen und ein Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen erhielten jetzt aus den Händen von Schulleiterin Bärbel Heidenreich sowie Französisch-Lehrerin und AG-Leiterin Constanze Lieb ihre DELF-Zertifikate.
Alle bestanden die anspruchsvollen Prüfungen für das international anerkannte Sprachzertifikat, bestehend aus mündlichen und schriftlichen Aufgabenformaten, mit hervorragenden Ergebnissen.
Das Niveau A2 bescheinigt den Jugendlichen grundlegende Sprachkenntnisse, orientiert am offiziellen europäischen Referenzrahmen, der Sprachfertigkeiten von A1-C2 klassifiziert. A2 erreichten Paula Kneisz, Valentin Freiberg, Nina Wille, Isabelle Georg, Luisa Harringhaus, Lilian Burczinski und Carina Reiß (alle Klasse 8)
Ida Brandt aus dem Jahrgang EF und Luca Marie Born aus der Klasse 9 bestanden ihre Prüfungen für das Niveau B1, was bereits fortgeschrittene Sprachkenntnisse bescheinigt. Félicitations!

1t


Die Aufnahme zeigt die erfolgreichen Absolventinnen und den Absolventen der DELF-Prüfungen mit Schulleiterin Bärbel Heidenreich (3.v.r.) und Französisch-Lehrerin Constanze Lieb (3.v.l.).
Foto: Pytlinski/SGB

Screenshot 2018 07 12 at 10.15.04Im Rahmen einer Feierstunde zeichnete das Städtische Gymnasium Bergkamen am Donnerstag vor den Sommerferien erneut Schülerinnen und Schüler, die sich besonders im Schulleben engagiert haben, mit dem „montri-Award“ aus.

Nachdem die Ehrung für ehrenamtliches Engagement 2016 initiiert und zunächst unter dem Titel „Bestenehrung“ ihre Premiere hatte, bekam sie 2017 mit „montri-Award“ einen richtigen Namen. „Montri“ bedeutet in der Kunstsprache Esperanto „zeigen“ und passt daher gut in den Kontext: Im Fokus der Ehrung stehen ausdrücklich ehrenamtliches Engagement, aber auch besondere Erfolge bei Wettbewerben. Hierzu durften die Schülerinnen und Schüler sowie die Kolleginnen und Kollegen Vorschläge einreichen, die dann von einer Jury diskutiert und ausgewertet wurden. Dieses Verfahren hatte sich bereits im Vorjahr bewährt. Zur Jury zählten diesmal Peter Schäfer (Vorsitzender des Bachkreis-Fördervereins), Nina Weber (Vorstandsmitglied Förderverein des SGB), Berthold Boden (Elternvertreter), Nora Varga (Schülervertreterin), Felix Dittrich (Schülervertreter) und Matthias Fahling (Kollegiumsvertreter).

Möglich machten die Veranstaltung erneut der Bachkreisförderverein, der Förderverein und der Mensaförderverein, die die Finanzierung der „montri-Award“-Pokale übernahmen.

Für die musikalische Untermalung sorgte – wie bereits in den Vorjahren – das Ensemble des B-Orchesters sowie der Chor "Rising Voices", moderiert wurde die Feierstunde von Nora Varga und Felix Dittrich aus dem Jahrgang Q1.

 

Die Aufnahme zeigt die Preisträgerinnen und Preisträger 2018 mit Pokal und Urkunde mit der Beigeordneten der Stadt Bergkamen Christine Busch, Peter Schäfer (Bachkreisförderverein), Berthold Boden (Elternvertreter) und Maria von dem Berge (stv. Schulleiterin).

 

 

 

Fest zum Programm gehört in den Klassen sieben des Städtischen Gymnasiums Bergkamen eine eintägige Exkursion mit ihren Französisch- bzw. Lateinkursen. Die Schülerinnen und Schüler, die Französisch als zweite Fremdsprache gewählt hatten, reisten ins belgische Liège (Lüttich), um dort ihre Sprachkenntnisse unter anderem bei einer Stadtralley anzuwenden und zu vertiefen.
Die Lateinschüler besuchten die Römerstadt Xanten am Niederrhein. Dort stand auch ein Museumsgang mit Schülervorträgen zu den Themen Kleidung, Schmuck, Ausrüstung, Waffen, Thermen auf dem Programm.Zudem waren die Bergkamener im Rahmen einer Rallye durch den archäologischen Park in Kleingruppen auf den Spuren der Römer.

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Die Aufnahmen zeigen einen Teil der Französisch-Gruppe in Liège und die Latein-Schüler in Xanten. Fotos: Lieb/Paul, SGB