Sicher und entspannt im ICE erreichten die 42 Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen und ihre vier Begleiter Herr Groesdonk, Frau Emmerich, Frau Viehmann und Herr Fahling Ende Januar Berlin. Fünf Tage erkundeteten die Neuntklässler die Hauptstadt und tauchten dabei tief ein in das pulsierende Großstadtleben ein. Neben dem Besuch politischer Institutionen wie Bundestag, Bundesrat und Landesvertretung durfte auch ein Streifzug durch die bewegte Geschichte von deutscher Teilung, Mauerbau und Wiedervereinigung nicht fehlen. In der Bildergalerie, vor- und aufbereitet von Frau Viehmann, sind die wichtigsten Stationen und Eindrücke der Fahrt noch einmal zum Nacherleben zusammengestellt.

 

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Auch in diesem Jahr glänzten die Debattanten des Städtischen Gymnasiums Bergkamen wieder im Rahmen des Schulentscheids zu "Jugend debattiert", einem bundesweit ausgetragenen Wettbewerb, dessen Schirmherr Bundespräsident Frank Walter Steinmeier ist und bei dem es um Fairness, Ausdauer und natürlich rhetorisches Geschick geht. In insgesamt vier Debattenrunden vertraten am vergangenen Freitag denn auch die acht Debattanten des neunten Jahrgangs (Sandy Wotzka, Aleyna Eken, Luca Marie Born, Elias Feroughi, Ben Menze, Luke Mischel, Matti Semrau und Sandro Bismark) mit überzeugenden Argumenten und beeindruckender Sachkenntnis ihre Position - und dies, obwohl ihnen bis zum Beginn des Wettbewerbs nicht bekannt war, ob sie auf der Pro- oder Contra- Seite debattieren würden. "Soll im Sportunterricht auf Noten verzichtet werden?" und "Soll für Minderjährige ein Smartphone-Führerschein vorgeschrieben werden?" - beide Themen wurden von den Teilnehmern ausführlich und in weiten Teilen formvollendet beleuchtet, so dass es der Jury , gebildet von den Lehrerinnen Monja Schottstädt, Nina Weber und Isabel Heiling, zwar schwerfiel, den Sieger zu küren, sie aber nebenbei noch die eigene Sachkenntnis zu Eigenheiten von Apple- und Android- Smartphones erweitern konnte.  Zur nächsten Wettbewerbsebene, dem Regionalentscheid am 16.02.2018 in Hamm,  werden Luke Mischel und Ben Menze fahren.

 

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Sie alle glänzten während der Debatten des diesjährigen Schulentscheids zu "Jugend debattiert" mit Sachkenntnis und guten Argumenten:  Luke Mischel, Ben Menze (sitzend v. li.), Matti Semrau, Sandro Bismark, Elias Feroughi, Luca Marie Born, Aleyna Eken und Sandy Wotzka (hi. v. li.)

Jamil Badjie vom Städtischen Gymnasium Bergkamen gewann am Montagnachmittag den Vorlesewettbewerb der weiterführenden Schulen. Er vertritt das Gymnasium und die Stadt nun am 26. Februar beim Vorlesewettbewerb des Kreises in Unna. Catherina Grella belegte einen hervorragenden dritten Platz unter den insgesamt acht Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die beiden Sechstklässler hatten sich zuvor auf Schulebene für den Stadtwettbewerb qualifiziert.

Jutta Koch, Leiterin der Stadtbücherei, sprach von einer knappen Entscheidung dank vieler toller Leseleistungen. Das sahen auch ihre Jurykollegen so. Dieser gehörten neben dem Landtagsabgeordneten Rüdiger Weiß auch die Schriftsteller Raimon Weber und Klaus Goehrke an.

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Die Aufnahme zeigt den Stadtsieger im Vorlesen Jamil Badjie (2.v.u.l.) und die Drittplatzierte Catherina Grella (1.v.u.l.) vom Städtischen Gymnasium Bergkamen bei der Siegerehrung in der Stadtbibliothek.      

 

Foto: privat

Emily kann gar nicht genug bekommen. Die Neunjährige tunkt gerade noch etwas in eine Substanz mit Farbe und läuft dann schon mit der Sicherheitsbrille auf der Nase weiter zum nächsten Tisch. Dort warten noch mehr Chemie-Experimente auf sie. „Ich muss zuhause alles in der Küche in der Sicherheit bringen, weil selbst die Speisestärke für Versuche benutzt wird“, erzählt ihre Mutter schmunzelnd. Seife macht Emily selbst, sogar Knete. Keine Frage: Chemie wird ihr Lieblingsfach am Städtischen Gymnasium Bergkamen. Denn hier möchte sie unbedingt weiterlernen. Wie schon ihr Bruder.

Im Musikraum versteht man dagegen sein eigenes Wort nicht beim Tag der offenen Tür. Hier wird in die Trompete oder ins Fagott geblasen, was die Lungen hergeben. Ein potenzieller künftiger Schüler streicht ganz vorsichtig mit dem Bogen über die Seiten des Cellos. Seine Helferin zieht die Augenbrauen hoch, korrigiert ein wenig die Handhaltung und ist restlos begeistert: „Das funktioniert aber schon ganz toll!“, lobt sie. Ihr „Schüler“ hat sich gerade zum ersten Mal in seinem Leben an diesem Instrument ausprobiert. Ob er eine Verstärkung der Orchester-Klasse wird? „Ich möchte auf jeden Fall ein Instrument lernen“, sagt er und streicht mit einem zufriedenen Lächeln weiter über die summenden Seiten.


Der 3-D-Drucker summt fleißig im Hintergrund. Er hat bereits zahlreiche Bauteile für eigene Bionik-Kreationen der Technik-Schüler geformt.

Die drei Stunden am Samstag waren randvoll gepackt. Mit dem Laufzettel stürmten die Grundschüler, die demnächst gern das Gymnasium besuchen wollen, durch alle Klassen und Abteilungen. Denn hier gab es viel zu entdecken. Im Technikraum summte ein 3-D-Drucker eifrig vor sich hin. Er formte wie durch Zauberhand Buchstaben aus einer Plastikmasse. Der Drucker ist ein wertvoller Helfer für die AG, die ihre eigenen Roboter baut. „Die Teile, die wir benötigen, drucken wir damit selbst“, erzählen die Schüler. Im Internet recherchieren sie gerade, wie sie die geeigneten Patinen für Servos bekommen, die später ihren Roboter gelenkig machen. Er soll auf sechs Beinen laufen können wie ein Insekt. Andere Schüler tüfteln an einer Hand, die nicht nur das „Peace-Zeichen“ formieren kann. Möglich macht all dies ein Geschenk einer Stiftung, die dem Gymnasium zwei Lego-Robotik-Pakete zur Verfügung stellt. Damit können die Schüler ihre eigenen Roboter bauen und programmieren und im Laufe ihrer Schul-Karriere sogar ganz eigene Bionik-Kreationen entwerfen.

Von G8 zurück auf G9: Viele Fragen und Gespräche

„Viele rote Punkte“ gibt es unter dem Mikroskop zu sehen, wenn dort Zellen untersucht werden.

100 neue Schüler könnten es im neuen Schuljahr am Städtischen Gymnasium werden. Das einzuschätzen, ist allerdings auch für Schulleiterin Bärbel Heidenreich zum jetzigen Zeitpunkt schwer. Fest steht: „Der Andrang heute war sehr gut, auch die Infoabende für die Eltern und der Probeunterricht vor den Weihnachtsferien waren gut besucht.“ Am meisten interessiert die Eltern, wie der Übergang von G8 zu G9 im neuen Schuljahr genau aussehen wird. Viele wollten wissen, wie die Förderstrukturen für Schüler aussehen, die nicht uneingeschränkt für das Gymnasium geeignet sind. Deutschförderung, Lehrerversorgung, Klassenzusammensetzungen, der gemeinsame Schulbesuch für Zwillinge: Es gab haufenweise Fragen und viele Gespräche.

Beeindruckende Kunstwerke waren in der Kunstausstellung der Schüler zu bestaunen.

Denn das Gymnasium hat viel zu bieten – künftig noch mehr. Die digitale Ausrüstung soll verstärkt werden, es soll Dokumentenkameras und Beamer für jede Klasse geben. Ein Arbeitskreis beschäftigt sich gerade mit einem Konzept für die Einbindung mobiler Endgeräte in den Unterricht. Der musikalische Schwerpunkt mit dem Bachkreis, viele gemeinsame Projekte der Schüler: Das Städtische Gymnasium hat einiges zu bieten.


So entstehen offene Wunden: Die Schulsanitäterinnen zeigen, wie es geht.

Besonders begehrt waren an diesem Samstag allerdings neben der Tombola und diversen Quiz etwa zum Schulgarten offene Wunden. Die klafften so täuschen echt auf Stirnen, Armen und Händen, dass mancher Besucher erst einmal erschrocken innehielt. Die Urheber waren die Künstlerinnen vom Schulsanitätsdienst. Die hatten sich selbst die Kunst der täuschend echten Maskerade beigebracht – eigentlich für gruselige Halloween-Feiern, aber auch für praktische Übungen. Mit Vaseline, Wachs, Spatel und Kunstblut in verschiedenen Farbtönen triefte aus vielen Gesichtern beim Tag der offenen Tür Blut. Normalerweise sorgen die Schulsanitäter dafür, dass es aufhört zu fließen – etwa beim Pausendienst oder im Sani-Raum. Dafür werden sie von besonders geschulten Lehrern in einem Erste-Hilfe-Dienst eigens ausgebildet.

 

 

Quelle: Bergkamen-Infoblog unter : http://bergkamen-infoblog.de/mit-offenen-wunden-und-musiktalent-auf-dem-weg-ins-gymnasium/Bildschirmfoto 2018 01 21 um 12.21.50

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Die Schulleitung des Städtischen Gymnasiums Bergkamen bittet alle Schülerinnen und Schüler, die in der Regel durch das Waldstück aus Weddinghofen bzw. aus der City zur Schule kommen, diese Wege nach dem Sturm noch zu meiden. „Wer weiß, ob nicht noch nachträglich marode Äste abbrechen. Wir raten daher aus Sicherheitsgründen außen herum zu gehen“, rät die stellvertretende Schulleiterin Maria von dem Berge. 
Deshalb wird der Sportunterricht am Kleiweg („Bergbauhalle“) an diesem Freitag, 19. Januar, auf die beiden Sporthallen an der Schule verteilt.