FoerderSeit vielen Jahren feiert der Förderverein des Bachkreises sein traditionelles Fest. Am Samstag, 17. März 2018 ab 14.30Uhr wird der Vorsitzende Peter Schäfer zahlreiche Gäste, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler im PZ des Gymnasiums begrüßen.

Die musikalische Gestaltung des Nachmittags übernehmen die Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe, die Chöre des Gymnasiums, die Streicher-AG, die Orchesterklassen sowie das B- und das A-Orchester unter der Leitung der jeweiligen Musiklehrerinnen und Musiklehrer und Orchesterleiterinnen.

Die Bewirtung der Gäste wird in bewährter Form von Eltern und Schülern übernommen.

Alle Besucher können sich auf ein interessantes und abwechslungsreiches Programm unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Roland Schäfer freuen.

Eine bemerkenswerte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr erlebte das Schach-Team des Städtischen Gymnasiums Bergkamen im Landesfinale der Wettkampfklasse III. Während es 2017 lediglich zu Platz 38 von 43 teilnehmenden Mannschaften reichte, landeten die Bergkamener Schüler in diesem Jahr bei gleicher Teilnehmerzahl auf dem 25. Rang. Schauplatz des Turniers war die Castello-Arena in Düsseldorf-Reisholz.

Überragenden Anteil an diesem Erfolg hatte einmal mehr das Brüderpaar Alexander Poggemann (8a) und sein großer Bruder Maxim (EF). Alexander erreichte am Spitzenbrett mit 7,5 Punkten aus neun Spielen ein sehr gutes Ergebnis, sein großer Bruder machte es mit 6 Punkten ähnlich überzeugend. Die Leistung ist um so bemerkenswerter, als dass die Jungen im letzten Jahr noch in der Wettkampfklasse IV kämpften, nun aber in der WK III Gegner mit mehr Erfahrung und größerer Spielstärke zu bezwingen hatten. Doch beiden machte das nichts – beispielsweise gewann Alexander in der Regel seine Begegnungen schnell und souverän, selbst nach einem Turmverlust (6. Runde) erkämpfte er sich ein Unentschieden. Maxim wird vielleicht die dritte Runde nicht vergessen, als er gleichfalls einen Turm verlor, aber im nächsten Zug cool mit drei Leichtfiguren mattsetzte.

„Die Klasse 8a ist voller Schachtalente“, hob Betreuer Matthias Gawlick hervor. Kein Spielglück hatte diesmal allerdings Berkant Ergün (8a), er musste sich in seinen vier Partien geschlagen geben und konnte sein gutes Vorjahresergebnis nicht wiederholen. Gut löste hingegen Kilian Flottau (ebenfalls 8a) seine Aufgaben und erreichte in fünf Partien gute 2,5 Punkte. Anders als viele andere in seinem Alter hatte er „die Ruhe weg“ und zeigte in Runde eins und sieben, wie man mit nur noch zwei Minuten Bedenkzeit auf der Uhr siegen kann. Sein Klassenkamerad Valentin Freiberg erreichte in seinem ersten Landesfinale mit zwei Punkten aus fünf Partien ebenfalls ein schönes Ergebnis. Kilian und er erwiesen sich nach dem Match gegen das Franken-Gymnasium Euskirchen übrigens als echte Entertainer – beide sangen ihren Gegnerinnen noch ein Lied vor… Letzter Debütant in der WK III war Mohammed Rifai (9f). Ihm war es in Runde sechs vorbehalten, gegen das Stern-Gymnasium Solingen den einzigen Siegpunkt zu holen.
„Geduld, Einsatzfreude und Opferbereitschaft der Jungen waren großartig“, lobte Betreuer Gawlick nach einem langen Spieltag, „immerhin mussten wir heute unseren Schultag um sieben Zeitstunden verlängern.“ Für das kommende Jahr streben die Schachfreunde die Verteidigung des Kreismeistertitels und einen Platz in der oberen Hälfte beim Landesfinale an.

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Das Bild zeigt von links: Mohammed Rifai, Valentin Freiberg, Alexander Poggemann, Berkant Ergün, Maxim Poggemann, Kilian Flottau.

Trotz niedriger Temperaturen im alten, aber ehrwürdigen Gemäuer des Schlosses Overhagen in Lippstadt und einer langen Anfahrt zeigte Luke Mischel aus der neunten Jahrgangsstufe des Städtischen Gymnasiums Bergkamen im Regionalfinale des „Jugend debattiert“-Wettbewerbs, dass er auch zur Frage „Sollen in jedem Fach verpflichtend 15 Minuten pro Doppelstunde schriftliche Aufgaben bearbeitet werden?“ die ihm erst am Wettbewerbstag zugeloste Position hervorragend vertreten konnte. Die Kulisse des Wettbewerbs, die Theaterbühne des Schlosses Overhagen, das durch ein Privatgymnasium genutzt wird, und das mit rund fünfzig Personen im Vergleich zu den bisherigen Wettbewerbsstufen deutlich größere Publikum stellte dabei die vier Debattanten der Sekundarstufe I aus dem Bezirk Arnsberg 3 vor eine weitere Herausforderung, die jedoch alle mit Bravour meisterten. Im Anschluss an die Debatte traten Ambiente und Publikum jedoch erstmal in den Hintergrund, denn alle warteten gespannt auf die Entscheidung der Jury. „Besonders gut gefallen hat uns, dass du mit einer Studie fundierte Sachkenntnis in die Debatte eingebracht und dich aktiv und engagiert an der Debatte beteiligt hast“, lautete die Kurzzusammenfassung der Jurybewertung für Luke.  Damit erreichte er den zweiten Platz im Regionalfinale und darf nun am Regionalsieger-Seminar teilnehmen, dass die besten Debattanten der Region auf den Landeswettbewerb vorbereitet, für das Luke sich ebenfalls mit seiner Platzierung im Regionalfinale qualifiziert hat. Eine Leistung, auf die der Neuntklässler stolz sein kann. Begleitet wurde Luke Mischel von seiner Klassenkameradin Nina Seiler, die ihn mental und mit guten Tipps unterstützte sowie der Lehrerin Isabel Heiling. 

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Bild: Die Debattanten des Regionalfinales von "Jugend debattiert" wurden durch Koordinatorin Claudia Carbone (1. v. re.) geehrt. Luke Mischel (3. v. re.) erreichte den zweiten Platz und qualifizierte sich damit für den Landeswettbewerb.

Screenshot 2018 03 06 at 09.31.06In einer Zeit, in der das Internet nicht wegzudenken ist, ist auch Cyber-Mobbing eine aktuelle Thematik. Manipulation, Lügen und die Probleme der Pubertät: All dies behandelt Enda Walshs Theaterstück „Chatroom“, welches am Freitag und Samstag, 9. und 10. März, vom Projektkurs Theater des Städtischen Gymnasiums auf die Bühne gebracht wird. Die Vorstellungen finden im Pädagogischen Zentrum der Schule statt und beginnen jeweils um 19 Uhr.

William, Jack, Emily, Eva, Laura und Jim sind ungefähr im gleichen Alter, wohnen in der selben Gegend und kommen aus der Mittelschicht, kennen sich trotz allem jedoch nicht persönlich. Sie kommunizieren über einen Chatroom, der sich „Die verdammten Besserwisser“ nennt. Um anonym zu bleiben, stellen sie Regeln auf; sie benutzen weder ihre richtigen Namen, noch verraten sie, welche Schulen sie besuchen. Zunächst finden hier recht harmlose Diskussionen und Gespräche über alles statt, was die Jugendlichen beschäftigt. Wollen Autoren die Kinder jung halten? Sind Pop-Stars geeignete Idole? Und was ist eigentlich die Bedeutung der Jugend?

Dies ändert sich jedoch, als Jim über ein Selbstmord-Forum an eben diesen Chatroom gerät. Er ist depressiv und zudem ein sehr unsicherer Teenager, welcher sich dort Hilfe erhofft und den Jugendlichen so all seine Probleme anvertraut. Während die einen ernsthaft an Jims Wohlergehen interessiert sind, lassen die anderen ihren Frust, ihre Langeweile und ihre Unzufriedenheit im Schutze ihrer Anonymität an ihm aus. Sie bieten dem verzweifelten Jungen ihre Hilfe an, und in seiner Unsicherheit fällt dieser ihrer manipulativen Art zum Opfer. Dabei kommt es zu einer Reihe von Konflikten, bei denen niemand so wirklich weiß, wem man vertrauen kann und wem nicht.


Karten für beide Vorstellungen sind ab sofort zum Preis von jeweils 4 Euro im Sekretariat der Schule oder an der Abendkasse erhältlich.

Spekuliert und gewonnen: Besonders erfolgreich agierten die Nachwuchsbörsianer des Städtisches Gymnasiums Bergkamen beim alljährlichen Planspiel Börse der Sparkasse Bergkamen-Bönen. Sowohl im Hauptwettbewerb als auch im Nachhaltigkeitswettbewerb belegten die SGB-Teams die ersten Plätze. Insgesamt kletterten fünf Teams des Gymnasiums auf das Podium.

Bei der Siegerehrung in der Hauptstelle der Sparkasse nahmen die erfolgreichen Oberstufenschülerinnen und -schüler ihre Urkunden und Preise durch Michael Krause und Anja Schürmann von der Marketing-Abteilung der Sparkasse Bergkamen-Bönen in Empfang.

Aus 17 Ländern hatten über 120.000 Teilnehmer ihr Glück mit virtuellem Kapital und echten Börsenkursen versucht. Ziel war es im Spielzeitraum über zehn Wochen aus einem Startkapital von 50.000 Euro durch geschicktes An- und Verkaufen von Aktien ein möglichst dickes Plus zu machen.

Im Geschäftsgebiet der Sparkasse Bergkamen-Bönen beteiligten sich 178 Teilnehmer in 30 Teams, die meisten davon stellte diesmal das Städtische Gymnasium Bergkamen. Den 1. Platz belegte das Team „Dubai was lit“ vom SGB. Das Team „FraukeAbi2020“, ebenfalls vom Städtischen Gymnasium Bergkamen, lag nach der Schlusswertung auf dem 2. Platz, gefolgt vom Team „FC Geldverlust“ von der Willy-Brandt-Gesamtschule auf Platz drei.

Im Nachhaltigkeitswettbewerb, in dem es darum ging, auf Unternehmen zu setzen, die beispielsweise besonders umweltbewusst agieren, räumte das SGB nochmals ab. Den 1. Platz sicherte sich das Team „FraukeAbi2020“. Platz zwei belegte das Team „Crashks2017“. Der 3. Platz ging an „Money4Life“.

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Die Aufnahme zeigt die erfolgreichen Nachwuchsbörsianer bei der Siegerehrung in der Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen.                                              Foto: Sparkasse