Das Fach Französisch am Gymnasium Bergkamen

Die Lehrer:

 Frau Feger, Frau Lieb (stellv. Fachvorsitz), Frau Kappenstein (Fachvorsitz)

Dokumente zum Fach Französisch:

Lehrplan Sek I
Klasse 6
Klasse 7
Klasse 8
Klasse 9
 
 
Lehrplan Französisch ab Klasse 8
 
Lehrplan Sek II
 
Leistungsbeurteilung
 

 

Der Unterricht:


Seit Inkrafttreten der neuen Ausbildungsordnung für die Sekundarstufe I zum Schuljahr 2005/06 (gilt auch nach der Neufassung der APO - S I zum Schuljahr 2007/08) wird Französisch als 2. Fremdsprache in der Jahrgangsstufe 6 und ab dem Schuljahr 2008/09 als 3. Fremdsprache in der Jahrgangsstufe 8 (bisher 9) angeboten. Französisch Neu gehört darüber hinaus zum Fächerangebot der Jahrgangsstufe 11, sodass auch die Oberstufenschüler (u. a. ehemalige Realschüler) noch einmal die Möglichkeit bekommen diese Fremdsprache zu erlernen. Die Kurse in der Sekundarstufe II unseres Gymnasiums setzen also einerseits den Unterricht der S I fort und bieten andererseits Neueinsteigern eine Chance.
Bereits vor einigen Jahren stärkte die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die gymnasiale Oberstufe die Fremdsprachen. So ist in jedem Fall eine Fremdsprache bis zum Ende der Jahrgangsstufe 12 zu belegen. Setzt der Schüler bzw. die Schülerin keinen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt, so müssen durchgängig zwei Fremdsprachen belegt werden. Die Oberstufenreform vom Schuljahr 2010/11 setzte diesen Trend fort.

Die Empfehlung:
Französisch ist eine der Weltsprachen. In 33 Staaten der Welt ist Französisch offizielle Landessprache oder Verkehrssprache. So bedienen sich in der UNO ebenso viele Delegationen der französischen wie der englischen Sprache. Namentlich in Europa und in der Europäischen Gemeinschaft spielt das Französische eine bedeutende Rolle, und zwar sowohl deshalb, weil vier Länder des westlichen Europa ganz oder teilweise französischsprachig sind (nämlich Frankreich, Belgien, Luxemburg und die Schweiz), als auch aufgrund der besonders engen Beziehungen der EU zum französischsprachigen Afrika. Frankreich und Deutschland gelten schließlich als Motor der europäischen Einigungsbewegung und haben in wirtschaftlicher Hinsicht besonderes Gewicht. Überhaupt wird in jedem Erdteil und in vielen Ländern Französisch als Hauptsprache gesprochen, und es hat fast überall seine Bedeutung als Verkehrs- und Unterrichtssprache. Es versteht sich von selbst, dass schon allein aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Stellung der Bundesrepublik ein fortwährendes Bedürfnis an fremdsprachlichen Fähigkeiten besteht. Besonders der politische Zusammenschluss Europas macht die Beherrschung europäischer Sprachen für die Jugend zwingend notwendig. Aufgrund der weiten Verbreitung der Sprache bedeuten Französischkenntnisse besonders viel im Bereich der Wirtschaft, des Handels und des Verkehrs. Wer Französisch spricht, ist nicht nur in Europa heute beruflich im Vorteil. Bei gleicher beruflicher Qualifikation wird im Normalfall der Bewerber mit mehr Fremdsprachenkenntnissen vorgezogen.

Die 1995 geschlossene Städtepartnerschaft zwischen Bergkamen und Gennevilliers (am Stadtrand von Paris gelegen) bietet den Schülern, die Französisch lernen, vielfältige Perspek- tiven, die ein ganzes Spektrum von Möglichkeiten umfassen:
- Schüleraustausch zwischen dem Lycée Galilée (Oberstufengymnasium in Gennevilliers) und unseren Französischklassen und Kursen der Jahrgangsstufen 9, 10,11 und 12.

- Vermittlung von Praktikums- und Ausbildungsplätzen in Gennevilliers/Bergkamen und gegebenenfalls spätere berufliche Tätigkeit in der jeweiligen Partnerstadt.
- Private Kontakte durch Förderung von Einzel- und Familienaustauschprogrammen.

Seit 2006 kann ein unabhängiges, lebenslang gültiges und weltweit anerkanntes sogenanntes DELF-Diplom (=Diplôme d'Etudes en Langue Française) des französischen Staates erworben werden. Die Französischlehrer beteiligen sich mit ihren Klassen und Kursen an den Prüfungen und bereiten ihre Schüler intensiv darauf vor. Bei der erstmaligen Teilnahme im Mai 2006 haben alle 50 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 8, 9, 10 und 12 ihre Examina mit zum Teil herausragenden Ergebnissen bestanden. Die den Oberstufenschülern vorbehaltenen Examina von Anfang 2007 haben ebenfalls alle Teilnehmer bestanden. 4 Schülerinnen des Französisch-Grundkurses der Jahrgangsstufe 13 unterzogen sich den Prüfungen der höchsten Niveaustufe: Sie haben nun ohne weitere Sprachprüfung Zugang zu allen französischen Universitäten und sind damit Absolventen eines Leistungskurses Französisch (Mindestnote ausreichend im Abitur) gleichgestellt. Abgesehen davon werten ihre außerschulisch erworbenen Erfolgszertifikate die Bewerbungsmappe auf.

Da bisher nur eine Minderheit unserer Schülerinnen und Schüler 3 Fremdsprachen lernt, heißt es für die meisten schon am Ende der Jahrgangsstufe 5 eine endgültige Wahl zwischen den beiden Fremdsprachen Französisch und Latein zu treffen, und dabei spricht einiges für Französisch:

1) Das Erlernen einer Fremdsprache fällt jüngeren Schülern relativ leicht, viel leichter jedenfalls als Erwachsenen.
2) Von den Französischlehrern wird die aktive Beteiligung aller am Unterricht stark gefördert, auch in Form häufigen intensiven Nachsprechens, wobei den Schülern, die in jungen Jahren ausgeprägte Imitationsfähigkeit zugute kommt.

3) Die Schüler haben außerordentlich schnell erste Erfolgserlebnisse, da sie sich in dieser Fremdsprache nach kurzer Zeit verständlich machen können.
4) Die spätere private und berufliche Verwendbarkeit der zweiten gesprochenen Fremdsprache ist ein dauerhafter Gewinn für das ganze Leben.

5) Französischkenntnisse sind heute in fast jedem Studienfach wegen der Vielzahl französischsprachiger wissenschaftlicher Texte hilfreich.
6) Lateinwähler, die die spätere Wahl einer dritten Fremdsprache nicht in Erwägung ziehen, sollten bedenken, dass sie sich auf dem Arbeitsmarkt, der vermehrt Fremdsprachenkenntnisse (gesprochene Sprachen) einfordert, allein mit Englisch präsentieren müssen. Die Kenntnis dieser lebenden Sprache wird aber ohnehin in der Regel vorausgesetzt.

Mit Hilfe des derzeit wohl modernsten Lehrbuchs ("Découvertes" von Klett) lernen die Schüler sehr viel leichter als früher, die französische Sprache zu sprechen und anzuwenden. Ziel des Unterrichts ist in erster Linie die Entwicklung der Sprechfähigkeit, in den ersten zwei Lernjahren anhand von alltäglichen Lebens- und Gesprächssituationen. Später lernen die Schüler mit Hilfe informativer Texte das Land und seine Geographie kennen, das Leben der Franzosen und ihre Kultur.

Wer sich einen größeren Einblick in die Aktivitäten der Fachgruppe und des Französischunterrichts am Gymnasium Bergkamen verschaffen möchte, dem empfehlen wir unter dem Menüpunkt „Einblicke“ die entsprechenden Artikel.

Viel Freude und Erfolg mit der französischen Sprache wünschen

Die Fachlehrer für Französisch Bergkamen